Eintrag 6: Backlash und warum Protest gegen #G20 Imperialismus ist

Eintrag 6: Backlash und warum Protest gegen #G20 Imperialismus ist

Nach einiger Zeit tauchte ein Typ auf der Station auf. Mitte, Ende 20, gut durchtrainiert, sportliche Kleidung, türkische Herkunft nehme ich an.

Ganz offensichtlich hatte er es auf mich abgesehen. Es wird gesagt: "Dass einer paranoid ist, bedeutet nicht, dass er nicht verfolgt wird!"

Ich saß auf dem Balkon. Er suchte meine Nähe und fing an zu provozieren. Ich ging weg. Er folgte mir. Provozierte weiter. Suchte eine Schlägerei.

Ich kannte diese Art. Sie war mir ein paar Jahre vorher in Berlin begegnet.

Dort war ich gestrandet. Irgendwie einem Soldaten gleich, der auf Seiten derer gekämpft hat, die besiegt wurden und der nun aus dem Krieg heimkehrt. Die einzige reale Waffe, die ich in meinem Leben eingesetzt hatte waren Worte gewesen, aber das machte keinen Unterschied. Worte haben Konsequenzen. Ich fand eine Wohnung in der Mühsamstraße. "Zieh das Gewand des Clowns an," sagte ich zu mir, "achte darauf, sichtbar zu bleiben. Der Vereinzelte ist ohne Schutz und schnell beseitigt! Die Narren lässt man in der Regel laufen."

Ich war vorher ein paar Jahre in Wien gewesen, wo meine, nennen wir es "Laufbahn als Revolutionär", ihr Ende gefunden hatte.

Nachdem ich zurück in Deutschland war, las ich tonnenweise Bücher von Thomas Bernhard, darunter "Wittgensteins Neffe".

Mir gefiel die Beschreibung, wie dieser Mensch durch sein Verhalten in der Wiener Oper das Opernpublikum manipuliert hat.

Das interessierte mich.

Ich sah eine Parallele zwischen Wittgensteins Neffen und mir darin, dass auch ich eigentlich nur nutzloses Zeug kann, aber über ein erstaunliches Wahrnehmungs- und Urteilsvermögen für Darbietungen klassischer Musik verfüge. Ich nehme an, ein Erbstück aus der genetischen Masse meines Vaters. Ich bin kein ausführender Musiker, aber was sind ausführende Musiker, wenn sie niemanden außerhalb ihrer eigenen Zunft haben, der ihre Arbeit beurteilen kann?

Ich beschloss, die Rolle von Wittgensteins Neffen in Berlin zu versuchen.

Von Kindheit an habe ich eine Vorliebe für Wagner und Tschaikowskij.

Eine Aufführung des "Tristan" in der Staatsoper Unter den Linden unter Leitung Daniel Barenboims war angekündigt.

Ich wollte da ohnehin rein. Daniel Barenboim hat ein besonderes Talent für Deutsche Romantik. Sie klingt bei ihm ursprünglicher und leidenschaftlicher als bei anderen Dirigenten.

Auf einer Homosexuellenparty kam ich mit einem Mädchen in das Gespräch über Wagner. Da ich davon ausging, dass sie lesbisch ist, fragte ich sie, ob sie Lust habe, mit mir in die Aufführung zu gehen. Ein heterosexuelles Mädchen hätte ich nicht gefragt. Zu zweideutig.

Wir kauften keine Tickets, sondern gingen in der ersten Pause vor den 2. Akt hinein und suchten uns zwei leere Plätze. Die Aufführung entsprach meinen Erwartungen.

Zu jener Zeit führten Ensemble und Crew der Staatsoper Unter den Linden einen Arbeitkampf gegen den Kultursenator Christoph Stölzl mit dem Ziel einer Erhöhung der Vergütungen für die Arbeit und Zuschüsse für die dringende Renovierung der Bühnentechnik.

Der Staat verplempert so viel Geld, soll er mal etwas sinnvolles tun und in die Pflege der Kultur investieren!

Der Kultursenator weigerte sich.

In den tosenden Applaus zum Ende der Aufführung rief ich laut: "Nieder mit Christoph Stölzl!"

Das gesamte Publikum schloss sich an und buhte den Kultursenator aus.

Noch in der selben Nacht gab er allen Forderungen der Staatsoper nach!

Wow, das hat geklappt! Um einiges besser, als ich mir vorgestellt hatte!

Ein politischer Erfolg!

Irgendwie ironisch, was? Der einzige politische Erfolg, den ich in meinem gesamten Leben ausweisen kann, war das ungeplante Nebenprodukt eines Rollenspiels nachdem ich die politische Aktivität ad acta gelegt hatte!

20 Jahre mit Großmäulern, die sich als bonfortionöse Revolutionäre ausgeben, und nicht ein einziges, NICHT EIN EINZIGES sinnvolles Ergebnis! Zeit und Ressourcen in die Tonne getreten für absolut gar nichts!

Aber der spontane Ruf eines Clowns von der Galerie herab führt einen Arbeitskampf zu seinem Ziel!

Der Staat hatte schnell herausgefunden, wer er Rufer war. Ein Opernhaus ist gut überwacht. 1911 wurde der ehemalige russische Premierminister Stolypin im Kiewer Opernhaus ermordet. Von einem "Sozialrevolutionär", der sich später als Mitarbeiter des Geheimdienstes Ochrana herausstellte. Unglücklicherweise hatte ich in meinem Leben ein wenig zu oft und zu laut Solidarität mit denen, die sich selbst zu Stadtguerillas erklärt hatten, geäußert. Der Staat hatte Tonnen an Akten über mich angelegt. Ich war deutlich aufgefallen.

Das lag nun nicht ganz in meiner Absicht. Ich wollte nicht unbemerkt bleiben, übermäßige Aufmerksamkeit wollte ich aber auch nicht auf mich ziehen. 

Man hatte mir einen Kerl an die Fersen geklebt. Zivilpolizei oder Verfassungsschutz, keine Ahnung.

Jedenfalls ein Kerl, der mich ab und zu abpasste, von der Seite anmachte, unübersehbar in der Absicht, eine Schlägerei mit mir zu provozieren.

Ich ignorierte ihn normalerweise. Aber ich kenne das Spiel. Irgendwann muss er seinen Willen bekommen, bis dahin wird er mir lästig bleiben. Eines Abends, ich saß besoffen an einem S-Bahnhof. Hatte gerade einen Zug durch Bars hinter mir. Er setzte sich mit einer Frau neben mich und begann wieder, mich anzumachen. Ich war besoffen, da sind Schläge nicht so schlimm. Ich wusste, wenn ich ihm nicht irgendwann den Gefallen tue, werde ich ihn nie los. Der Grund solchen Polizeiterrors ist die Erprobung der physischen Kampfkraft. Also ließ ich es geschehen. Die Sache war wohl mit Uniformierten abgesprochen. Die kamen nämlich schnurstracks.

"Der hat die Frau als Hure bezeichnet!" rief er den Uniformierten zu.

Das ist die Methode, die alle Leute anwenden, welche eigentlich nur spazierengehende Müllhaufen sind und die nichts zu sagen haben. Sie operieren mit Unterstellungen und Lügen. Aber der Fall hier war speziell. Ich wusste, die Frau und er gehören zusammen, sie war seine Kollegin, die Uniformierten waren für die Schlägerei abgestellt worden, falls ich mich als kleiner Bruce Lee entpuppen sollte. 

Seither war ich ihn los. 

Interessant, wofür die Berliner Polizei ihr Budget verplempert.

Der Laden am Cottbuser Damm, in dem für jeden Passanten sichtbar Minderjährige zum Ficken feilgeboten wurden, hatte die Polizei nicht interessiert.

Aber mir einen Zivibullen an die Fersen kleben und einen solchen Aufwand betreiben, dafür hatten sie die Kapazitäten frei!

Zuhälter, die mit Minderjährigen handeln, sind ja auch gefährlich. Und wer weiß – das ist die Bundeshauptstadt, das Zentrum der deutschen Politik! – wer alles Kunde ist?! So mancher mag darunter sein, mit dem man sich lieber nicht anlegt! Schlecht für die Karriere.

Irgend ein versprengter Exlinker, der wie eine Figur aus einem Charles-Chaplin-Film wirkt, gegen den kann man sich schon mal trauen.

 

Gegenschnitt:

aktuelle Ereignisse in Hamburg rund um den #G20 – – –

Treffen zwischen russischem und amerikanischem Präsidenten beiderseits als Erfolg gewertet!

Das Treffen war von der amerikanischen Partei der Demokraten und neokonservativen Kräften zu verhindern versucht worden. Seit den 20.Januar wird versucht, Trump als russischen Agenten hinzustellen. Dei amerikanische Linke unternimmt alles, Entspannung zwischen USA und Russland zu unterminieren. Sie tobt: der böse Trump, der böse Putin haben die Welt ein klein wenig sicherer gemacht. Vorläufig. Die amerikanische Linke tobt! Man gebe, um Beispiele zu finden, nur den " #Trump Caves to Putin " bei Twitter ein. Die Agenda: Krieg zwischen USA/NATO und Russland!

 

Das Treffen ein Schritt weg davon. Damit alleine hat es sich schon gelohnt!

Der diesjährige #G20 war von russischer und chinesischer Seite darauf angelegt, die Spannungen betreffs der koreanischen Halbinsel zu reduzieren, den Syrienkrieg zu reduzieren, die Spannungen zwischen Russland und USA zu reduzieren.

Donald Trump hat mit Wladimir Putin ein ausführliches Treffen gehabt, trotz der russophoben Hetze, die ihn davon abbringen sollte und nachdem er sich mit der polnischen Regierung in Warschau getroffen hatte.

Das ist viel! Jeder, der politische Entwicklungen versteht, weiß, wie viel das ist!

Auf der Straße Krawalle, Plünderungen, Straßenschlachten.

Wem nutzen diese?

Wessen Zeile unterstützen diese?

Welche Ziele unterstützen diese?

Jagden auf unabhängige Berichterstatter.

Diese Menschenjagden unter der Maske des Antifaschismus – wer veranstaltet die eigentlich?

Linke können das nicht sein, mit "Links" hat das nichts zu tun! "Links" gilt immer noch, was Rosa Luxemburg sagte: "Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden. Nicht wegen des Fanatismus der »Gerechtigkeit«, sondern weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die »Freiheit« zum Privilegium wird."

Oder ist genau diese SA-Manier heute "Links", nachdem sich die "Linken" überall im Staat eingenistet haben?

Bezahlte Schläger im Dienste der Mainstreammedien, die so ein Privileg der Mainstreammedien auf Berichterstattung und Deutung auf der Straße durchsetzen wollen, da sie dieses Privileg an das Internet verloren haben?

Bezahlte Schläger im Dienste des Ministeriums des Sozi Heiko Maas, analog zu seinen Zensoren des Internets, des Heiko Maas, der das Netzwerkdurchsetzungsgesetz verabschiedet, welches den Mainstreammedien die Privilegien sichern sollen, die Behauptungen der Regierungsmedien – die obendrein auch noch zu feige sind, dazu zu stehen, dass sie Regierungsmedien sind – als einzig gültige Wahrheit durchzusetzen?

Der gewaltsame Übergriff ist nicht ausgeblieben:

Dass die Menschenjagd von einem Typen aus den deutschen Mainstreammedien eröffnet wurde, steht außer Zweifel:

 Ein Mainstram-Journo tweetet den Antifa Steckbriefe. Dass er Lauren Southern zum Abschuss ausschreibt hat eine einfache Herleitung: Ihr Weg zum Star der alternativen Medien ist nicht mehr aufzuhalten. She outsmarts the MSM! Also versucht man sie durch Gewalt einzuschüchtern. MSM sind Teil der Kriegsführung. Wie jene Mainstream-Journos, die der NATO in Libyen Angriffsziele sendeten.

In Deutschland herrscht auf dem Gebiet noch Steinzeit. Im angloamerikanischen Raum sind alternative Medien längst nicht mehr weg zu kürzender Teil der öffentlichen Diskussion. Möglich, dass solche Aktionen der MSM dazu gehören, ihre Oberhoheit zu verteidigen.

 

Abermals die Frage: wem nutzt das?

Dass es regelmäßige Foren gibt, auf denen Staatsführer unterschiedlicher Interessen in das Gespräch miteinander kommen, ist eine Notwendigkeit, die so selbstverständlich ist, dass es nicht erklärt werden braucht. Dass die #G20 ein Format sind, welches die Macht der westlichen Imperien begrenzt und anderen Stimmen ein gleichberechtigtes Forum bieten, ein Schritt hin zu der sogenannten multipolaren Welt, lässt von den Gegenprotesten einen besonders ekelhaften Gestank ausgehen!

Die Wichtigkeit alternativer Berichterstattung zu den Mainstream, liegt genauso offensichtlich auf der Hand.

Was also wollen die Initiatoren einer Mobilisierung dagegen? Was wollen die, welche Hetzjagden auf Unabhängige veranstalten? Wer steuert sie?

Die Parole: "No borders, no Nations" ist noch nicht einmal eine Gegenparole zu irgend etwas. Es ist die Losung der EU und des Democratic National Committee!

In short: Nützliche Idioten als Straßenschläger der EU-Kommission randalieren in den Straßen Hamburgs um die Agenda der Clinton-Soros-Linken zu unterstützen! Wichtiger Teil der Mobilisierung: "Gegen Trump, Putin und Erdogan". Im Netz kursierte bereits der Witz: "SPD und GRÜNE demonstrieren gegen SPD und GRÜNE!" Ist aber komplexer: SPD und GRÜNE peitschen Street Mob auf gegen Trump und Putin! Es gehört zusammen damit, dass zeitgleich zum Treffen Trump-Putin amerikanische Kampfjets am nordkoreanischen Luftraum provozieren. The deep state in action.

Es ist nichts leichter, als Leute, die Politik nicht verstehen, für politische Zwecke an der Nase herum zu führen.

Greifen wir als Beispiel den Schauspieler Rolf Becker, der als normaler Demonstrant anwesend war, heraus:

 

Die "Kritik" am #G20 : Die Gespräche müssten in der UN stattfinden.

Unsinn. Eine an den Haaren herbeigezogene Pseudobegründung. Alle Themen werden in der UNO behandelt, jeden Tag. Die Vollversammlung findet jedes Jahr statt. Hat das einen einzigen Krieg verhindert? Beendet? Giftgas in Syrien, die UNO weiß, dass nicht die Regierung Assad dafür verantwortlich ist, was unternimmt sie, die Organisation aller Staaten? Sie untersucht die Vorfälle noch nicht einmal, da die Verantwortlichen dadurch aufflögen.

Das Gegenteil ist der Fall: nur indem Formate wie der #G20 aktiv sind, kann auf die UNO so Einfluss genommen werden, dass sie nicht das One-World-Instrument der üblichen Verdächtigen ist, die alle unter ihre Herrschaft zwingen wollen.

Der #G20 kann eine wichtige Veranstaltung sein: Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Kreml und Weißem Haus, wovon seit Januar diesen Jahres die Rede ist, stören diese üblichen Verdächtigen.

In der Mobilisierungskampagne wurde der #G20 in Kontinuität zu #G7 gesetzt. Kann irgendeiner dieser Trottel politisch bis 3 zählen? #G7, der Klub der Lords of the Western World, der Puppenspieler, der die UNO an den Fäden hat. #G20 ist die Betonmauer, die #G7 obsolet macht.

"170 Staaten sind ausgegrenzt". Trinke ich in meiner Wohnung mit jemanden Kaffee und bespreche ein Thema sind auch 7 Milliarden Menschen ausgegrenzt.

Pseudopolitische Reden.

Ich gebe dem Herrn Becker recht, was die Eskalation in Hamburg anbelangt. Sie war geplant. Auch von ihr ist die Rede, seit die Rede davon ist, dass der Gipfel in Hamburg stattfinden wird. Merkel verurteilt die Gewalt in den Straßen. Die Gewalt in den Straßen waren von Anfang an Teil der Planung, was auch Merkel weiß. Hat ein Demonstrant den ersten Stein geworfen, hat ein Polizist den ersten Stein geworfen? Egal. Es sollte passieren und die richtige Frage ist: warum sollte es passieren? – !

Es ist Teil des Spiels. Und wer es mitspielt, ist Spielfigur.

 

In hatte in der Staatsoper Unter den Linden einen politischen Erfolg – warum?

Es kam ungeplant!

Es war nicht Teil ihres Spiels, es war Wirklichkeit! Es war mein Spiel und die Regeln meines Spiels kennen sie nicht. Die Wahrheit ist: es gab keine Regeln. Aber das konnten sie nicht wissen. 

Niemand wusste vorher, dass das passieren könnte!

Niemand steuerte es! Sie vermuten immer jemanden im Hintergrund, der bezahlt.

Dass es geschah, machte dem angegriffenen Politiker Angst! Er hatte nicht Angst vor mir, er hatte Angst vor dem, der bezahlt. Den gab es auch nicht. Aber auch das konnte er nicht wissen. Er fürchtete sich vor einem Phantom. Die Angst vor einem Phantom ist die traurigste von allen.

Sie spielen um Geld und Positionen.

Geld ist ihre Macht. Aber Geld ist auch ihre Ohnmacht.

Von der Wirklichkeit können sie nur so viel kontrollieren, wie andere in ihr Spiel einsteigen.

Die Anti-G20-Proteste waren Merkels Heimspiel. Im Summit hat sie das Spiel an Trump und Putin verloren. Draußen auf der Straße hat sie gewonnen.

 

Ich kannte die Art, grundlos zu provozieren. Oder kam es mir nur so vor? Keine Ahnung, ob der Typ einfach nur zu wenig Medikamente intus hatte und Streit suchte, ob er ein Eingeschleuster war oder nur Teil eines psychiatrisches Beobachtungsexperiments gewesen ist, wie ich auf Provokationen reagieren würde. Ich bin in das Krankenhaus gegangen, um meine Ruhe zu haben. Also ging ich zur Schwester und wies sie darauf hin, dieser „neue“ würde mich ständig von der Seite anmachen. „Lassen Sie sich auf gar keinen Fall darauf ein! Gehen Sie ihm aus dem Weg!“ empfahl sie. Seither habe ich ihn nie wieder gesehen.