Eintrag 10: James Bond – Özoguzi

Eintrag 10: James Bond – Özoguzi

Da Frau Özoguz von der SPD der Auffassung sei, es wäre keine spezifische Kultur jenseits der Sprache in Deutschland erkennbar, solle man sie, so Herr Gauland, "nach Anatolien entsorgen!"

Alexander Gauland hat sich einen Fauxpas geleistet. Naja, eigentlich einen Theaterdonner.

Gauland ist um die 70, er weiß ganz genau, was das Wort "entsorgen" bedeutet und er weiß genau, welche Reaktion er mit dieser Aussage provoziert!

Und dass er bei Plasberg im ARD-Fernsehen auch just das Zitat eines SPDlers zur Hand hat, worin dieser davon spricht, die Bundeskanzlerin Merkel "entsorgen" zu wollen, sagt mir, er habe das alles geplant. Er sagte das offensichtlich um den Spruch mit der SPD anbringen zu können.

Gaulands Provokation fußt auf der einfachen Tatsache, dass Deutschland/Österreich sehr viel besseres zum Weltgeschehen beigetragen hat als ein paar NAZIs, und wir keine Lust mehr haben, ständig über NAZIs zu reden oder alles an NAZIs zu messen.

"Oh mein Gott!" dröhnt es aus dem politischen Berlin! "Nicht mehr alle 5 Minuten das Wort NAZI aussprechen? Man reiche mir mein Riechfläschchen, ich krieg gleich 'nen Herzinfarkt!"

Er hat seine politischen Gegner als Pawlowschen Hunde vorgeführt!

Brav wie auf Knopfdruck spult beispielsweise das Steinmeier seine "Wäähähähähä, alles NAZIs"-Band ab.

Steinmeier 31.08.Tagesspiegel

Mein Gott, glaubt der Typ wirklich, es gibt in der gesamten Welt auch nur eine einzige Person, die nicht weiß: früher gab es mal die NAZIs, und die waren fei voll böse, das war fei das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte… Gerade das Bundespräsidentchen Steinmeier sollte aber an dieser Stelle den Mund halten, er ist persönlich mitverantwortlich, dass die Bandera-Faschisten in der Ukraine zu einer einflussreichen, wenn nicht der momentan einflussreichsten politischen Kraft in der Ukraine wurden; diesbezüglich verkriecht sich das Steinmeier lieber hinterm Sofa, als Verantwortung zu übernehmen! Hinter dem Sofa ist er auch gut aufgehoben: nicht nur, dass er ein Mann ist, dessen Wort nichts wert ist, sein "antifaschistisches" Geblöke ist auch völlig unglaubwürdig, denn würden NAZIs ihn stören, hätte er es in der Ukraine moniert. Also geht er nach dem Motto vor: "NAZIs in der Ukraine verschweigen wir lieber, Nachrichten über NAZIs in der Ukraine unterdrücken wir lieber, denn das sind unsere NAZIs, die brauchen wir um Krieg im Donbass zu führen und die können auch nicht in den Bundestag gewählt werden!"

Politik und Presse werfen Gauland ihr momentan liebstes aus ihrem 5-Worte-Vokabular vor, "rassistisch". Die Formulierung ist unnötig verletzend. Darauf kommt es an. Der Rassismus-Vorwurf ist Quatsch.

Gauland zielte darauf ab, Aufmerksamkeit zu erregen und seine Gegner am Nasenring durch die Arena zu führen und es gelang ihm. Die AfD geriet als Verteidiger deutscher Kultur in's Gespräch.

Man hätte Gauland klug antworten können!

Man hätte darauf verweisen können, dass dieser Satz auf unzulässige Weise aus dem Zusammenhang gerißen wurde! Denn das hat Gauland getan! Man hätte mit gleicher Münze zahlen können und fortsetzen: "Entweder ist Gauland ein funktionaler Analphabet, oder er kann kein Deutsch! Dann soll er sich aber nicht als Verteidiger der deutschen Kultur aufspielen!"

Oder trocken sagen: "Das ist ein billiger Trick, auf den fall ich nicht rein!"

Naja, wenn man drauf reinfällt, kann man das natürlich nicht sagen.

Frau Özoguz hat einen schlechten Text in schlechter Sprache verfasst. Für eine Politikerin nichts ungewöhnliches.

Der Text ist schlecht, weil er sich ausschließlich in der geistigen Inzestbrühe der deutschen Politik tummelt und den Rest der Welt ignoriert.

Auch nichts ungewöhnliches für eine Politikerin.

Wahrscheinlich hat's eh ein Ghostwriter geschrieben. Sofort feuern, der taugt nichts!

Was steht denn da?

"Deutschland ist vielfältig und das ist manchen zu kompliziert. Im Wechsel der Jahreszeiten wird deshalb eine Leitkultur eingefordert, die für Ordnung und Orientierung sorgen soll. Sobald diese Leitkultur aber inhaltlich gefüllt wird, gleitet die Debatte ins Lächerliche und Absurde, die Vorschläge verkommen zum Klischee des Deutschsein. Kein Wunder, denn eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar. Schon historisch haben eher regionale Kulturen, haben Einwanderung und Vielfalt unsere Geschichte geprägt. Globalisierung und Pluralisierung von Lebenswelten führen zu einer weiteren Vervielfältigung von Vielfalt."

Es steht also nicht da, die Deutschen seien kulturlos, es wird gesagt, die Unterschiede der Regionen seien zu groß, um als einheitliche Kultur wahrgenommen werden zu können!

 Das ist eine vollkommen legitime Aussage und ich kann mir vorstellen, dass das von ausländischen Touristen genau so auch wahrgenommen wird. Beispielsweise empfinde ich den Unterschied zwischen Berlin und München wesentlich größer als den Unterschied zwischen Wien und München.

Das ergibt sich logisch daheraus, dass das Königreich Brandenburg-Preußen eine vollkommen andere Kulturgeschichte hat, als das Königreich Bayern.

Will uns das die Autorin sagen, wenn sie schreibt (Ich behandle das jetzt einfach mal als Özoguz-Text): "Schon historisch haben eher regionale Kulturen, haben Einwanderung und Vielfalt unsere Geschichte geprägt."?

Das zu fragen ist reiner guter Wille meinerseits, denn was soll "eher regionale Kulturen" aussagen? "eher" als was? National? Die Verwendung der Vokabel "schon historisch" ist hohle Politiker-Klugscheißerei. Natürlich ist "historisch" die Basis jeder Kultur "regional" geprägt. Automobil, Eisenbahn, Flugzeug, die ganze modernen Beförderungsmittel beginnen im 19.Jahrhundert. Davor war eine Reise, etwa von Leipzig nach Berlin, zeitaufwendig, sie dauerte mehrere Tage one way, teuer und beschwerlich, es gab keine Fernsehapparate und kein Internet. Der Austausch zwischen den Regionen fand also langsamer statt, das Leben entfaltete sich primär innerhalb der Region.

Hat Einwanderung die deutsche Geschichte geprägt? Fahrendes Volk und Wanderbewegungen größererer Gruppen gab es auch immer. Reisende aus anderen Ländern kamen auch immer. Juden waren wohl mal gekommen. Im Dreißigjährigen Krieg marschierten die Schweden durch deutsche Lande. In Preußen ließen sich Hugenotten nieder. Aber ein prägender Einfluss durch Einwanderung lässt sich nicht feststellen. Das ist schlicht eine Lüge, um die aktuelle Einwanderungspolitik des Bundestages zu unterstützen. Es sei denn, man will die sogenannte Völkerwanderung gegen Ende des Römischen Reiches, der Spätantike, als Einwanderung einführen. Das wäre aber doch ein wenig arg an den Haaren herbeigezogen und durchschnittlich 1600 Jahre später auch definitiv nicht mehr relevant. Traditionell wird ohnehin erst ab der Krönung Karls des Großen zum Kaiser im Jahre 800 von deutscher Geschichte gesprochen, da dieser danach von Aachen aus und nicht von Rom aus herrschte und diese Krönung den Wechsel vom Römischen Reich zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation vorstellt; modernere Geschichtsschreibung spricht von deutscher Geschichte erst seit Kaiser Otto I., da das Merowingergeschlecht, dem Karl entstammt, dem Französischem zugerechnet wird. Wie man es auch dreht und wendet, die Völkerwanderung war da schon Schnee von gestern.

Man könnte noch sagen, das Römische Reich deutscher Nation war ein Vielvölkerstaat.

Heiliges Römisches Reich deutscher Nation um 1400 – Quelle Wikimedia

Da geht es aber um jeweils ansässige Völker und nicht um Zuwanderung.

Sagen wir: Geschichte ist immer von Lügen und Auslassungen geprägt um die jeweils herrschende Staatspolitik virtuell auf ein historisch gewachsenes Fundament zu stellen. Das ist Normalität. Nur lege ich der Frau Özoguz und ihrer SPD nahe: ein wenig geschickt muss man das schon anstellen! Einfach ein paar Behauptungen in den Raum werfen und darauf vertrauen, dass die Leute eh nicht weiter zurück als bis zur NAZI-Zeit historisch gebildet sind, ist eine schwache Leistung, sogar für Neu-Linke! Vielleicht solltet Ihr Euch was von den Alt-Linken, den Kommunisten abgucken. Die haben das zwar auch immer so interpretiert, dass die gesamte Menschheit vom Neandertal bis Lenin mit wehenden Fahnen dem Kommunismus zustrebte, aber in der Detailgenauigkeit blieben sie in der Regel sauber!

Bleibt doch einfach bei eurem Fetisch "Vielfalt"!

Wie obige Karte eindeutig belegt, war das Heilige Römische Reich deutscher Nation in jedem Falle stets von Vielfalt geprägt!

"Vielfalt",ein nächstes der aktuellen Politiker-Lieblingswörter; man kann hineininterpretieren was man Lust hat, aber es sagt durch sich nichts aus. Vielfältiges Angebot bei Karstadt gefällig? Oder lieber ein vielfältiges Angebot im Sportverein? Vielfältiges Angebot an food von Schweinsbraten über Chop Suey bis Döner?

Auch nicht, wenn man es multipliziert, wird es schlauer: "Globalisierung und Pluralisierung von Lebenswelten führen zu einer weiteren Vervielfältigung von Vielfalt."

Äh… Was für ein Schwachsinnssatz ist das denn?

Globalisierung. Bekenntnis zum Globalismus? Ja, wir haben Beförderungsmittel zu Hauf, Internet, unter anderem dank des Deutschen Konrad Zuse, der den Rechner erfand, und Logistikunternehmen, die schneller global agieren können als Magellan und James Cook, unter anderem dank des Deutschen Nicolaus Otto, der den Verbrennungsmotor erfand; die Tourismusbranche boomt trotz allem; man kann mal da und mal dort wohnen, sofern man es sich leisten kann oder am jeweiligen Ort eine Einnahmequelle findet.

"Pluralisierung von Lebenswelten". 

Heißt das jetzt Inder etwa kommen nach Deutschland und Deutsche nach Indien, also wechseln Leute zwischen Kulturräumen? Die haben dann eine "Lebenswelt" im Koffer? Da pluralisiert sich nichts, da wird etwas hin- und herverschoben. Egal von welchem Land in welches, die Menge bleibt gleich, sie wird einfach nur unverteilt. Ein, sagen wir, Hindu kommt in ein Land, in dem Leute andere Lehren pflegen, wenn überhaupt eine, ein Westler landet in Goa.

Oder heißt es, die einen sind Punks die anderen Hippies und die dritten Anzugträger? Vorlieben in den Stil- und Konsummöglichkeiten, die der Kapitalismus geschaffen hat machen noch keine Kultur, sind aber "Vielfalt" und haben nichts mit Einwanderung zu tun.

"Vervielfältigung von Vielfalt". Da setzt's bei mir aus. Das Politiker-Lieblingswort x² angewendet und – ist reines, leeres Blabla! Sie stellt einen sinnlosen Superlativ zu Werbezwecken auf, wie weiland Kabel 1 "Die besten Filme aller Zeiten".

 

Der Test geht weiter:

"Diese kulturelle Vielfalt ist auch anstrengend, aber sie macht die Stärke unserer Nation als eine offene Gesellschaft aus. Die Beschwörung einer Leitkultur schafft dagegen nicht Gemeinsamkeit, sondern grenzt aus. Sie gießt Öl ins Feuer, um sich selbst daran zu wärmen."

"kulturelle Vielfalt ist auch anstrengend" soll wohl heißen, wenn Leute aus vielen oft sehr unterschiedlichen Kulturräumen und Wertesystemen auf engem Raum zusammenleben ist auch anstrengend. In der Regel leben sie nebeneinander her. Warum das jetzt "die Stärke" irgendeiner "Nation als eine offene Gesellschaft" ausmachen soll, erhellt mir nicht. Abgesehen davon, dass "Nation als eine offene Gesellschaft" semantischer Blödsinn ist.

Was hat das überhaupt mit "Stärke" zu tun?

Im Stadtstaat Singapur funktioniert es recht gut, das Nebeneinander-herleben unterschiedlicher Kulturträger, im Großraum Los Angeles kenne ich Gegenden, da würde ich nachts alleine lieber nicht unterwegs sein. Zwischen den Trägern der unterschiedlichen Kulturen entstehen natürlich auch Schnittmengen. Selbige sind im Großraum LA wesentlich größer als in Singapur.

"Die Beschwörung einer Leitkultur schafft dagegen nicht Gemeinsamkeit, sondern grenzt aus."

I have news for you, Lady: in jedem Land existiert oder etabliert sich nach einer gewißen Zeit eine Leitkultur und Minderheiten bilden Subkulturen. Die Leitkultur gibt entweder die zahlenmäßig stärkste oder die ökonomisch stärkste Gruppe vor. In Singapur sind das die Chinesen. In Italien die Italiener. In Deutschland die Deutschen.

Würden Araber und Türken in Deutschland die zahlenmäßig stärkste Bevölkerungsgruppe werden, gäben sie die Leitkultur vor. Das ist Erste Klasse Mengenlehre. Sie wären anders als in arabischen Ländern oder der Türkei, da sie stark vom Leben in Deutschland geprägt sind, aber natürlich müssten die Deutschen sich dann ihnen anpassen. Masse und Macht.

Ich bleibe mal beim Beispiel Singapur-LA. Dass die Schnittmengen zwischen dem Bevölkerungsgruppen in LA sehr groß sind, liegt daran, dass die meisten Einwanderer in die USA in die USA einwandern, weil sie Amerikaner werden wollen. "Amerikaner" symbolisiert die Leitkultur in den USA begrifflich. Als Amerikaner galt bisher immer, wer der amerikanischen Verfassung und dem Mythos des American Dream zustimmte.

In den USA ist es also genau die Leitkultur, welche die Gemeinsamkeit herstellt!

Singapur war ein von dem Briten Thomas Stamford Raffles gegründeter Handelplatz in Malaysia. Zu jener Zeit waren es die Malayen, welche die Leitkultur vorgaben. Mit der Zeit kamen Inder, Araber und Chinesen dazu, aber jede Bevölkerungsgruppe blieb auf die eigene Heimat fokussiert. Dadurch pflegen auch heute noch die einzelnen Bevölkerungsgruppen die eigenen Traditionen sehr stark und es kommt zu geringen Schnittmengen. "Interkulturelle" Ehen zwischen malayischen, indischen oder chinesischen Familienmitgliedern sind selten. Die Dominanz der Chinesen ist aber so mächtig, dass Singapur heute oft als chinesische Stadt angesehen wird, was Singapur sowohl an Lebensrealität als auch per Verfassung nicht ist!

In der Tat ist das Leben im Großraum LA anstrengender als in Singapur.

Leitkultur grenzt nicht aus. Sie gibt die Regel vor.

"Die Verfassungsnormen des Grundgesetzes liefern den Ordnungsrahmen für das Zusammenleben der Bürger."

Genau. Endlich mal hat sie einen Satz formuliert, der mir das Gefühl gibt, sie phantasiert nicht in Irgendetwas herum, wo sie keine Ahnung hat, was sie sagt, sondern einen der klar und eindeutig ist!

Möglicherweise sollte sie einfach nur sagen, das Grundgesetz regelt das Leben in Deutschland, wer damit einverstanden ist, kann hier auch leben, wer nicht, sollte sich vielleicht ein anders Land suchen, das ihm/ihr eher entspricht.

Oups, das wäre dann exakt die Position der AfD!

Und wir erkennen: es geht überhaupt nicht um "Leitkultur" oder "Vielfalt", klobige Begriffe aus der Politikersprache, denn die Positionen von AfD und SPD unterscheiden sich hier, sobald man die heiße-Luft-Rhetorik weglässt, nicht, es geht um Machtkampf!

Die AfD kommt in den Bundestag und möchte möglichst viele Sitze bekommen, die sogenannten Altparteien möglichst wenig Sitze verlieren.

"Doch, aber sie [die Verfassung] liefert uns kein kulturelles, sondern ein politisches Leitbild. Sie gibt eine politische Kultur vor, die allen zugänglich ist und zugemutet werden kann und muss. In diesem Sinn können und müssen sich natürlich auch Eingewanderte in die politische Kultur einleben, ein geschichtliches Verständnis von der neuen Heimat und deren Verfassungsprinzipien entwickeln, Respekt haben vor einer lebendigen Streitkultur, die auf Widerspruch, Meinungsvielfalt und Verständigung setzt."

Der Absatz könnte 1:1 von der AfD sein.

Was will uns Frau Özoguz anbieten:

"Natürlich bleibt die Frage, wie wir Vielfalt gestalten und ein gemeinsames Wir schaffen. Diese Frage betrifft alle, die hier leben. Mein Vorschlag: Ein Gesellschaftsvertrag mit den Werten des Grundgesetzes als Fundament und gleichen Chancen auf Teilhabe als Ziel."

Und schon entschwindet sie uns wieder im sinnlosen Blabla.

Vielfalt gestalten???

Gemeinsames Wir???

Also, ich kenn Leute, die kann ich auf den Tod nicht ab, da gibt es kein "Wir". Da gibt es nur ein "Besser man läuft sich nicht über den Weg!" Die meisten Leute kenne ich nicht, also sind sie mir egal. Man lernt auch Leute kennen, die man mag. Die sind mir dann nicht mehr egal. Das kann ich aber nicht wissen, solange ich sie nicht kenne.

Und so geht es allen. Am besten, die Politiker halten sich einfach raus und überlassen es den Leuten selbst, wie sie mit wem was wo.

Was soll der Blödsinn "Gesellschaftsvertrag". Will sie signalisieren, sie hat schon von Jean-Jacques Rosseau gehört? – Schön, ich nehm's zur Kenntnis. "Mit Werten des Grundgesetzes". Was soll das sein? Ich nehme an, sie redet nicht davon, wie die Steuern auf Bund und Länder verteilt werden sondern von den Artikeln 1 bis 19, die die Grundrechte regeln. Das ist schon geregelt. In einem Vertrag, der Grundgesetz heißt, und zu dem jeder verpflichtet ist, der in Deutschland lebt. Wozu einen wie auch immer "Gesellschaftsvertrag" doppeltmoppeln?

"Mit Chance auf Teilhabe als Ziel". Ständig hört man aus Berlin das Wort "Teilhabe". Teilhabe an was? Am Wohlstand? Am Ringelreiha tanzen im Kindergarten? An einem Kinofilm?

Wo ist denn eine "Chance auf Teilhabe" nicht gegeben? Rein theoretisch habe ich die Chance an allem teilzuhaben, was es auf der Welt gibt. Das ist nicht gleichbedeutend damit, dass ich auch an allem teilhaben kann.

Ich will teilhaben an einer Produktion des "Ring des Nibelungen" von Richard Wagner. Schön und gut. Das kann ich wollen. Es wird mir aber nicht gelingen, weil ich nichts kann, was dafür notwendig ist. Die Chance hätte ich immer gehabt. Ich hätte etwas lernen können, was dafür von Nöten ist und Menschen kennen lernen können, die mit solchen Aufgaben betraut sind und mir deren Vertrauen erwerben können.

Hab ich aber nicht.

Sie wird vermeintlich konkreter: "ein Einwanderungsgesetz mit klaren Regeln, interkulturelle Öffnung in allen Bereichen, faire Zugänge zu Ausbildung und Arbeitsmarkt für alle, Integrationskurse massiv ausbauen, Einbürgerungen erleichtern."

"Einwanderungsgesetz mit klaren Regeln". Fordert die AfD auch.

"Interkulturelle Öffnung in allen Bereichen". Kein Ahnung, was das heißen soll.

"Faire Zugänge zu Ausbildungs- und Arbeitsmarkt für alle". Was soll das wieder heißen? Ich kann mich überall bewerben. Ob ich angenommen werde oder nicht, entscheiden dann die, bei denen ich mich bewerbe. Um bei dem Wagner-Beispiel zu bleiben: Ich kann mich als Dirigent für eine Aufführung bewerben, aber die werden wohl jemanden wie Kyrill Petrenko bevorzugen, der das dann auch wirklich kann und bereits die Vorleistung erbracht hat.

Nicht fair hingegen ist, jemanden in eine Position zu packen, die die Arbeit gar nicht kann aber aus irgendwelchen Gründen, die mit Profession oder Talent nichts zu tun haben, dennoch damit betraut wird. Was ich schon sehr oft erlebt habe.

Heute gehört das zur "Leitkultur". Einst nannte man so etwas Korruption!

Die klassische Musik ist einer der wenigen verbliebenen Bereiche des Lebens, wo es "Leitkultur" ist, dass der hohe Standard entscheidet, wer womit betraut wird!

 

Sie leitet ihren Artikel u.a…. mit folgendem Satz ein:

"Wenn sie am Dienstag ihre 15 Thesen öffentlich vorstellen, wird man einen ideologisch beladenen Kampfbegriff allerdings nicht darin finden: die Leitkultur. Und das ist ein Befreiungsschlag."

Also habe ich mir die 15 Thesen angesehen: http://kulturelle-integration.de/thesen/

Thesen sollen das sein? Klingt nach Friede-Freude-Eierkuchen-Basisbanalitäten von Mathestrebern aus dem Gymnasium, die zeigen wollen, dass sie ganz lieb und brav im Sozialkundeunterricht aufgepasst haben. Statt Leitkultur kommt halt der politische Kampfbegriff "Populismus" vor.

 Aus 6: Eine demokratische Debatten- und Streitkultur trägt zur Entwicklung individueller und gesellschaftlicher Positionen bei. Kontroversen, die durch Zuhören und konstruktive Auseinandersetzung geprägt sind, leisten einen wichtigen Beitrag für das Zusammenleben. Konstruktive Aushandlungsprozesse setzen Kompromissfähigkeit voraus. Sie sind das Gegenteil von Populismus, dessen Vertreterinnen und Vertreter nur die eigene Ansicht gelten lassen."

Ich weiß ja nicht, ob diese Leute überhaupt eine Ansicht über etwas haben, welche über den Sozialkundeunterricht hinausgeht, hier jedenfalls schaffen sie sich ein Hintertürchen, alle und jeden, der nicht ihrer Ansicht ist, als Populist zu brandmarken, den man ausgrenzen kann.

Aus 8: "Die freiheitliche Demokratie verlangt nicht nur Achtung vor Recht und Gesetz, sondern auch Toleranz gegenüber Ansichten, Lebensweisen oder Ausdrucksformen, die nicht von allen geteilt werden. Das schließt die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit anderen Meinungen und Positionen, den Dialog und die Fähigkeit ein, Kompromisse zu schließen. Eine offene Gesellschaft erfordert Respekt voreinander und die Akzeptanz von Vielfalt. Die Regeln des alltäglichen Zusammenlebens müssen in der Demokratie unter Beachtung der Rechtsordnung immer wieder neu ausgehandelt werden. Die Gesellschaft darf Hass nicht mit Hass begegnen. Keine Nachsicht dürfen diejenigen erwarten, die die Grundlagen der freiheitlichen Demokratie bekämpfen."

Unterm Strich haargenau die gleiche Aussage wie 6, nur ohne den politischen Kampfbegriff "Populismus" zu verwenden. "Die Gesellschaft darf Hass nicht mit Hass begegnen". Hab ich auch schon gehört: "Schlägt man dir auf die rechte Wange, halte die linke hin!" OK, jetzt kommt der Religionsunterricht dazu. Und wer soll das sein, der die "Grundlagen der freiheitlichen Demokratie bekämpft?" Legt das Bundesverfassungsgericht fest? Oder die ARD? Oder der deutsche Journaliste-Verband? Oder der Deutsche Kulturrat? Oder alle Unterzeichner gemeinsam? Können die bitte aufhören, um den heißen Brei herumzureden? Wen meint ihr? Wovon redet ihr? Huuhuuh, Rätsel über Rätsel! Wem darf ich nicht mit Hass begegnen, mit dem ich aber auch nicht nachsichtig sein darf?

Sorry, aber es tut echt weh, diese Sozialarbeiter-Scheiße durchzulesen!

Aus 14: "Erwerbsarbeit besitzt große Integrationskraft. Sie bringt die Gesellschaft und die einzelnen Menschen zusammen. Sie begründet Stolz und Identifikation mit dem aus eigener Kraft Geleisteten. Sie gibt dem Alltag Struktur, ermöglicht Kommunikation und fördert so ganz entscheidend den sozialen Zusammenhalt. Weil Erwerbsarbeit eine so große Bedeutung hat, ist der Zugang aller erwerbsfähigen Menschen zum Arbeitsmarkt besonders wichtig. Das gilt, ganz unabhängig davon, ob sie neu in Deutschland sind oder schon lange hier leben, ob sie Beeinträchtigungen haben oder nicht. Die Gesellschaft muss sich auch daran messen lassen, ob sie angemessene Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt bietet."

Ach sooo, na dann bin ich aber froh! Ich dachte schon, bei Erwerbsarbeit ginge es darum, seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Wenn es um Integration, Stolz, Identifikation, Jux und Tollerei geht, wundert es mich natürlich nicht, dass so viele Leute mit Erwerbsarbeit sich die Existenz kaum bezahlen können!

Aus 14: "Unsere Kultur des Zusammenarbeitens in der Sozialen Marktwirtschaft ist kein freies Spiel der Kräfte, sondern setzt auf das kooperative Zusammenwirken von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Diese Sozialpartnerschaft macht die Soziale Marktwirtschaft stark. In unserer Arbeitsgesellschaft sollen die Talente der Menschen zur Entfaltung kommen unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität."

Aha, toll! Und wer macht die Müllabfuhr? Reinigt die Kläranlagen? Die Müllbeseitiger- und Kläranlagenreinigertalentierten?

Also ich verdiene mein Geld mit Zeug herumschleppen und Zeug durch die Gegend fahren. Wie Sie, liebe Unterzeichner, unschwer an diesem Blog erkennen können, liegen meine Talente aber ganz wo anders. Würden Sie mir bitte unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität eine bezahlte Entfaltung meiner Talente verschaffen? Nein? Schade, dachte ich mir aber irgendwie schon, dass Sie nur geistigen Dünnschiss quirlen!

Aus 2: "Umgangsformen, kulturelle Gepflogenheiten und traditionelle Gebräuche sind jedoch nicht starr, sondern unterliegen dem Wandel. Sie müssen sich im gesellschaftlichen Diskurs bewähren oder weiterentwickeln, um ihre Berechtigung zu behalten."

Nee echt jetzt? Und ich bin die ganze Zeit überzeugt, ich sei ein Neanderthaler, der in eine Höhle sitzt und Angst vor Säbelzahntigern hat! Also stimmt das, ich bilde mir das nicht nur ein, ich sitze wirklich am Rechner und tippe? Ganz ehrlich?

Aus 13: "Die Shoah ist das dunkelste Kapiteln deutscher Geschichte. Sie nimmt daher in der Erinnerungskultur in Deutschland einen besonderen Platz ein. Die Erinnerung an die Shoah wachzuhalten und weiterzugeben, ist eine dauernde Verpflichtung für in Deutschland geborene Menschen ebenso wie für Zugewanderte. Das schließt ein, sich entschieden gegen jede Form des Antisemitismus zu wenden."

HUUUURRRRAAAAHHHH! Endlich vom 3.Reich reden dürfen! Da sind sie auch gleich so aus dem Häuschen, dass sie sich verschreiben: "Die Shoah ist das dunkelste Kapiteln".

Sorry Babes, ich kann mich leider nicht erinnern, ich bin 2 Jahrzehnte nach der NAZI-Zeit geboren worden, aber ich kann mich erinnern darüber gelesen, gehört, in Foto, Film und Fernsehen gesehen zu haben und zwar jeden Tag, den ich in Deutschland bisher zugebracht habe, und keine Sorge, ich vergess es schon nicht! Großes Indianerehrenwort, ist gespeichert in meinem Bimskopf!

Solltet Ihr aber sagen wollen, gewiße muslimische Zuwanderer seien antisemitisch eingestellt, und das findet Ihr nicht gut, DANN SAGT ES EINFACH UND REDET NICHT SO GESCHRAUBT UM DEN HEIßEN BREI HERUM!!!!!!!!

Zurück zu Frau Özoguz: Wie Sie sehen können habe ich die Thesen gelesen. Hmm. Befreit fühle ich mich jetzt nicht! Ich meine: Zeug aus einem Sozialkunde-Schulbuch abschreiben und das dann als Thesenpapier promoten – geh bitte!

Mir wirft sich vielmehr die Frage auf: Ein Herr Alexander Gauland hat einen Satz aus einem Artikel im Tagesspiegel ziemlich grobschlächtig kommentiert. Na und? Jeden Tag werden Sätze von Politikern grobschlächtig kommentiert. Warum hängen Politik und Presse diese Nebensächlichkeit an die Große Glocke?

Wer auf der Welt würde ohne den Popanz der Mainstram Medien sich dafür interessieren, was irgendein Politiker auf irgendeiner Wahlveranstaltung in irgendeinem niedersächsischen Hintertupfingen von sich gibt? Da sind ja Meldungen über Rihannas neueste Unterhosenkollektion spannender!

Passiert so wenig auf der Welt, dass man aus jeder Mücke einen Elefanten machen muss?

Läuft's mit dem Wahlkampf so schlecht, dass jeder Anlass recht ist, virtue signalling zu betreiben?

Hab's schon mitbekommen: Schulz hat auf seine alten Tage entdeckt, dass die Amis in Deutschland Atomwaffen lagern und wollte sich Wähler verschaffen, indem er das moniert. Ist 'ne Bauchlandung geworden, weil alle anderen seit Jahrzehnten wissen, dass die Amis in Deutschland Atomwaffen lagern. Der Trick war dann doch ein bisschen zu billig. Da ist die Attacke von Herrn Gauland auf Frau Özoguz schon etwas professioneller! Auf eine fiese, Washington-Style-Art professioneller, aber das hat  den gewünschten Effekt erzeugt! Was kann er schon auf das Tapet bringen, war er doch all die Jahre Merkels Mann in Brüssel und hat keinerlei inhaltliche Differenzen mit der Kanzlerin? Jener Kanzlerin, die die Fortsetzung von Rot-GRÜN mit anderem Parteibuch ist?

Es existiert kein realer Grund, Merkel gegen Schulz einzutauschen; Seifenschaum schlagen kann er nur mit der AfD!

Dei einen regen sich auf über Frau Özoguz, die anderen über Herrn Gauland. Man ist im Gespräch! Keine Antwort von Frau Özoguz. Ein Ex-Richter will Gauland wegen Volksverhetzung anzeigen.

Schulzi, Ihr tut gerade das genaue Gegenteil!

Dein tweet alleine ist so unsouverän und spießig, dass es schon dämlich ist!

Wenn man so saublöd ist, sich nichts besseres einfallen zu lassen, als wie ein angestochenes Schwein "RAÄAÄSSSIIISSMMMUUUSSSS" zu schreien, anstatt ruhig und gelassen darauf hinzuweisen, dass Herr Gauland vielleicht erst einmal aufmerksam den Text lesen sollte, ehe er darüber spricht, dann hat man es nicht besser verdient, als gegen Gauland zu verlieren!

Oder können die SPDler gar nicht adäquat reagieren, weil sie selbst keine Ahnung haben, was in dem Text steht?

 

Fakt ist: dieser ganze smooth-talk, wie er durch Frau Özoguz Artikel, zum Ausdruck kommt, dieses ganze virtue signalling, wie es durch empörte Selbstdarstellungen als Reaktion auf diese Gauland-Lappalie aus den Medien quillt, ist reine Verlogenheit!

Dafür gibt es einen einfachen Maßstab: diese Kreaturen promoten und führen Kriege!

Es gibt keinen ultimativeren Ausdruck von dem, was Rassismus genannt wird, als die Vernichtung von andern Ländern unter dem Vorwand, man wolle doch nur helfen, die könnten nämlich selber kein Land machen.

Die SPD war immer eine treibende Kraft des Krieges gegen Afghanistan, erst unter dem Vorwand, einen – EINEN! – Terroristen fangen zu wollen, den Saudi Osama bin Laden, und dann unter dem Vorwand fortzusetzen, Brunnen zu bohren und Mädchenschulen zu bauen!

Von der idiotischen Proklamation des SPD-Mannes Peter Struck: "Deutschlands Freiheit wird auch am Hindukusch verteidigt" bis Schulz und Özoguz ist da keine Verbesserung feststellbar, im Gegenteil, die Sozialdemokraten sind schlimmer und gefährlicher geworden!

Martin Schulz war Boss des EU-Parlamentes, als die EU Regime Change und Krieg in der Ukraine initiierte.

„Ohne einen Frieden in Syrien werden wir auch in Europa nicht in Frieden leben können. Vielleicht hilft dieser Gedanke, damit sich die europäischen Regierungschefs endlich ihrer Verantwortung bewusst werden und statt zu Gipfelerklärungen endlich zu konkreten Entscheidungen und Handlungen kommen“ quakt Schulz in Springers Welt, er meckert über Terrorismus, während Deutschland, an dessen Regierung seine Partei beteiligt ist, direkt an der Bewaffnung der ISIS-Terroristen beteiligt ist!

Zeitgleich mit der Gauland-Özoguz-Farce spielte sich der wirkliche Skandal ab, dass die bulgarische Journalistin Dilyana Gaytandzhieva aufdeckte, wie die CIA, auch unter Mithilfe Deutschlands, Waffen nach Saudi-Arabien und zu den Terroristen in Syrien schmuggelt – und anstatt zu hohen Ehren zu gelangen für die großartige Arbeit ihrer Existenz beraubt wird!

 

Zero Hedge: Journalist Interrogated, Fired For Story Linking CIA And Syria Weapons Flights

Zu diesem tatsächlichen Skandal hält das EU-Schulziputzi lieber das Mündchen! Interessiert den Schulz nicht, die SPD war in den letzten 2 Jahrzehnten immer eine Partei, die jeden Krieg der NATO unterstützt hat, in Wahlkampfzeiten ein bisserl auf Peacenik macht, unglaubwürdig, da sie nie eine ihrer Kriegsentscheidungen hinterher revidierte oder gar reale Konsequenzen daraus zog!! Alleine 2011 bis heute ging es von Libyen über Syrien, Ukraine, Mali, Afghanistan nach… Russland und China stehen auf dem Programm, sonst könnten Schulz mindestens mit dem Abzug der Bundswehr aus dem Baltikum seine Aufwartung machen! Blabla ist egal: die Handlungen zähen!

Make no mistake here: die exzessivste Form von Rassismus ist Krieg und Schulz steht für die Fortsetzung der NATO-Kriege, Regime Changes, Terrorismus und des militärischen Aufmarsches gegen Russland!

NUR EINE PARTEI,DIE SICH GESCHLOSSEN, KOMPROMISSLOS UND ZWEIFELSFREI GEGEN JEGLICHEN AUSLANDSEINSATZ DER BUNDESWEHR UND GEGEN JEGLICHE EINMISCHUNG IN DIE INNEREN ANGELEGENHEITEN ANDERER LÄNDER POSITIONIERT UND DAS DURCH IHRE PRAXIS GLAUBHAFT MACHEN KANN IST BERECHTIGT ANDEREN RASSISMUS VORZUWERFEN!

Der Fall Özoguzi bringt Schulziputzi in Rage – weil es ein Anlass ist, Wahlkampfgetöse zu machen!

Wer hat es denn nun geplant? Die AfD oder die SPD?

Ich nehme an, die AfD hat dafür gesorgt, dass die Medien Wind davon bekommen und der Rest war Selbstläufer.

Die Frage, warum um die Gauland-Geschichte so ein Aufhebens gemacht wurde, beantwortet sich leicht: man wollte die Mainstream Medien vor den Karren des SPD Wahlkampfs spannen!

Das Fernsehen wiederum macht diese Aufbauscherei aus ganz eigenem Interesse gerne mit: denn die AfD fordert die Abschaffung der Zwangsgebühr für Staatsmedien, welche sogar die Frechheit haben, selbige Gebühr noch erhöhen zu wollen, wofür sie die SPD brauchen!

Man könnte glatt auf den Gedanken kommen: als Bundespolitikerin gehört Özoguz zu dieser steuerfinanzierten Möchtegern-Aristokratie in Berlin; beschimpft zu werden ist Teil des Preises, den sie dafür zu zahlen hat! Remember: ther 's a price to pay for everything! Man kann halt nicht ein Ultra-Luxus-Leben auf Kosten der Allgemeinheit führen, nichts brauchbares dafür leisten und obendrein auch noch beliebt sein! Ich hab nichts davon, wenn der Schulz und seine SPD irgendwen als Rassisten beschimpfen – die Rundfunkbeitragsgebühren los zu werden allerdings spart mir eine Menge Geld, das ich sinnvoll ausgeben könnten und nicht in die Tonne treten müsste für nichts, als auch sinnlosen Ärger!!"

 

 

 

 

Zum Schluss  ein wenig "Deutsche Leitkultur": Götz Friedrichs legendäre Inszenierung der "Elektra" von Richard Strauss und Hugo von Hoffmannsthal nach Sophokles, eine Geschichte aus den politischen Ereignissen in der antiken Stadt Argos, mit Leonie Rysanek, Astrid Varnay, Catarina Ligendza, Dietrich Fischer-Dieskau, Hans Beyrer; Karl Böhm dirigiert die Wiener Philharmoniker!