Eintrag 24: Die Verwirrung des Zöglings Heiko

Eintrag 24: Die Verwirrung des Zöglings Heiko

Ich hole jetzt ganz weit aus ehe ich auf Heiko Maas direkt zu sprechen komme, sie werden erkennen: aus gutem Grund:

Neo-Linke könnten es ja wirklich leicht haben. Beispielsweise könnten sie einen Betrieb hochziehen, der zu 100% klimagerechte Fahrzeuge klimagerecht herstellt und international verkauft, in dem bei 50% Frauenquote eine Belegschaft von 80% Migranten gut bezahlt beschäftigt wird, das berückstichtigt dann nicht alleine die unteren Ebenen sondern vor allem geht es um mindestens 50% Ingenieurinnen und weiblich sogar dominierend wenn gewünscht Betriebstvorstand und Aufsichtsrat.

Alle verwerteten Rohstoffe freilich sind Fair Trade erworben und umweltbewusst an/abgebaut und hergestellt, der Energiebedarf wird über betriebseigene Solaranlagen oder sonstige erneuerbare erzeugt.

Migranten, die noch nicht in diesen Werken arbeiten dürfen sich kostenlos in der Betriebskantine versorgen.

Und selbstvertändlich werden 60% des Ertrages an den Staat abgeführt!

Ich habe keine Ahnung wieso sie das nicht tun! Sie könnten in jeder Sekunde ihres Lebens damit anfangen! Sie könnten jetzt sofort ihre Utopie in die Tat umsetzen und als leuchtendes Beispiel der Gesellschaft vorangehen!

Das ist alles völlig legal und im Rahmen der aktuellen Wirtschaftsverfasstheit Deutschlands enthalten!

Warum verschwenden sie ihre Zeit auf politischen Versammlungen und auf der Straße zähnefletschend und eiversüchtig mit der angenommenen Bösartigkeit ihrer politischen Konkurrenz?

Diese Konkurrenz wäre doch sofort neutralisiert wenn die Menschen sehen können wie großartig linkes Leben ist und welches Glück es über die Welt bringt!

Einer der höchstrangigen Neo-Linken Deutschlands ist der Justizminister Heiko Maas.

Heiko befasst sich nicht mit dem Aufbau der juristischen Abteilung des oben beschriebenen Betriebes.

Heiko befasst sich anstelle dessen damit Deutschland mit einem Heimatministerium zu beglücken!

Hierzu beschert uns der linke Heiko einen Gastbeitrag auf Spiegel Online am 25.02.1918.

Wie kommt man eigentlich auf so einen Quatsch?

Wer außer den darin auf Kosten des Steuerzahlers ausgehaltenen Mitarbeitern und Auftragnehmern des Ministeriums hätte einen Nutzen davon?

Die zweite Frage kann ich nicht beantworten und ich glaube kein Mensch auf der Welt könnte das befriedigend.

Zur ersten schwant mir etwas: in deVerteilungskämpfen um Sitze in Parlamenten und den damit verbundenen Vergünstigungen und Geldbeträgen punktet seit ein paar Jahren gewaltig Konkurrenz der SPD mit der Verwendung von Worten wie "Heimat" und "Patriot/smus".

Das verursacht den Neo-Linken ein Problem. Waren sie es doch seit Jahrzehnten gewohnt auf Leute, die auf Begriffe wie "Heimat" positiv regieren herabzusehen als hätten die Lepra und jene die gar etwas wie "Patriotismus" positv bewerten als NAZIs zu identifizieren!

Langsam kommen sie dahinter, dass dieses snobistische Verhalten ihre Kassen nicht mehr nachfüllt!

Da besteht Handlungsbedarf!

Und da kommen die beiden einzigen Handlungen, die Neo-Linke wirklich drauf haben: erstens eine staatliche Instanz installieren die einen weiteren Teil des Lebens unter ihre totalitäre Kontrolle zu bringen versucht und zweitens das absichern indem man/frau – aber Heiko ist glaube ich ein Mann – die Sprache vergewaltigt und Worte bis zur Unbenutzbarkeit verhackstückt!

Und so stellt sich Heiko Maas verdutzt die Frage: "Aber was ist Heimat?"

Wäre Heiko tatsächlich so alt wie er geistig reif ist, also ungefähr 12, möchte ein wohlwollender Erwachsener dem Buben antworten: "Das kannst du im Duden oder einem guten Lexikon nachschlagen!"

Dort (Duden) würde er dann finden:

Dudeneintrag Heimat

Sprache entwickelt sich organisch und diese Definition hat sich der Duden-Schreiber nicht ausgedacht, sie lässt sich so dem deutschsprachigen Schriftgut über die Jahrhunderte als Konstante entnehmen, und in allen mir bekannten Sprachen gibt es ein Äquivalent dazu.

Der wohlwollende Erwachsene würde dem Jungen noch weiter aufklären: "Man benutzt das Wort auch gerne in einem übertragenen Sinne. So sagt man auch: 'meine politische Heimat ist…' um seine politische Zuordnung zu kennzeichnen. Ist man beispielsweise Deutscher aber besonders frankophil, so sagt man gerne etwas wie 'obwohl ich Deutscher bin ist meine kulturelle Heimat Frankreich'. Man wendet das auf alles mögliche an. Das nennt man dann metaphorisch!"

Da Heiko aber kein 12jähriger Junge sondern ein justizministerndes und als solches wie klassisch im Balzac-Roman Schauspielerinnen-nageldes Riesenbaby um die 50 ist will Heiko ohne Duden zurechtkommen und klärt uns auf: "Es geht nicht um verkitschte Vergangenheit, sondern um unsere Zukunft!"

Dem Satz kann man entnehmen, dass Heiko keine Ahnung hat wovon er redet sondern dass man in seiner Echokammer den Begriff Heimat identifiziert  mit "verkitschter Vergangenheit". Würde Heiko nicht justizministern und uns mit einem neuen Ministerium beglücken wollen, von dem wir bereits an dieser Stelle erkennen können, dass Heiko noch nicht einmal weiß was das Wort besagt mit welchem er jenes Ministerium benennen will, könnte man jetzt sich einem besseren und von höherem Geist geschaffenen Text zuwenden oder sonst etwas tun, Abspühlen oder so, und vergessen je diese Seite angeklickt zu haben.

Quälen wir uns also weiter!

Heiko offenbart uns was er mit dem Spon-Geschreibsel bezweckt: "Ein Plädoyer für einen modernen Verfassungspatriotismus!"

Ein ganz klitzibissi beschleicht mich da eine Vermutung, der Heiko ist ein heimlicher Compact-Leser und will mit dem Jürgen Elsässer, der lange vergeblich als Schreiber seinen Absatzmarkt unter Linken gesucht hatte und ihn dann unter AfD-Wählern gefunden hat, um die Gunst der Leserschaft buhlen!

Im Gegensatz zu "Heimat", das ein völlig gängiges Wort der deutschen Sprach ist, welches sich vielfältig verwenden lässt, von der rein informellen Kommunikation bis hin zur romantischen Poesie, ist das Wort "Patriot" im deutschen Sprachgebrauch – Amis etwa halten das ganz anders und stehen völlig drauf mit dem Wort wild um sich zu werfen – doch sehr altbacken. Er wirkt normal in Texten aus dem 19.Jh. und älter, wird es aber aktuell verwendet frage ich mich innerlich schon ob der Verwendende nicht ein wenig mental in der Kaiserzeit hängen geblieben ist!

Und so ekelhaft es auch für mich ist das erkennen zu müssen: Heiko scheint das mit mir gemeinsam zu haben!

Also ist Heiko flugs zur Hand den Kaiser durch Verfassung auszutauschen!

Was historisch auch irgendwie korrekt ist: die Verfassung ist der BRD das was der Kaiser dem Deutschen Reich war!

Wie schwachsinnig dieser Neologismus dennoch ist, bemerkt man sofort wenn man etwas sagt wie "Kaiserpatriotismus".

Er macht einfach außerhalb einer politischen Debatte auf niedrigem Niveau keinen Sinn.

Uns so wird der Text des Heiko dann auch. Ein Beitrag zu einer überflüssigen politischen Debatte auf niedrigem Niveau!

Heimat sei, so heikot es, "in jedem Fall ein wichtiges Stück zum Glück". Also sehe ich mir alleine die Massen an Migranten an, welche derzeit auf dem Planeten unterwegs sind, denke ich mir, für die ist Heimat eher ein Stück zum Unglück. Das betrifft nicht alleine die Armen oder Kriegsflüchtlinge. Thema braindrain. Man verlässt beispielsweise Deutschland weil man in diesem Hinterwald keine Chance für sich sieht und geht wenn man die Möglichkeit hat dort hin wo man seine Arbeitskraft besser einsetzen kann, lohnender für beide Parteien, sich selbst und die Arbeit- oder Auftraggeber; auch das ist Migration.

Heiko will "Heimat nicht den Konservativen und Rechtspopulisten überlassen."

"Rechtspopulisten" ist sowieso nur ein blödsinniges Etikett  aus der Politikersprache und erfüllt außerhalb der Politikerechokammern keinen Sinn und was Konservative anbelangt fehlt dem Heiko Menschenkenntnis. Und das Wissen was das Wort Heimat bedeutet.

Es definiert einen Konservativen, dass er stark heimatverbunden und traditionsverbunden ist! Ohne diese beiden Verbindungen wäre er nicht konservativ!

Aber Heiko weiß das wahrscheinlich nicht. Denn er sieht konservativ in Horst Seehofer verkörpert. Heiko kann leider die deutsche Sprache nicht, für ihn bezeichnet "konservativ" lediglich die Mitgliedschaft in der Union. Die ist aber, wie viele Konservative kritisieren, gar nicht konservativ!

Ja, und so weiter und so weiter. Dann wird der Sermon aufgezählt, den alle sagen und von dem alle dem politischen Gegner unterstellen er würde ihn zwar sagen aber so nicht meinen und natürlich dürfen NAZIs und Rassisten nicht fehlen.

"Deshalb war einst der junge Willi Brandt in Skandinavien heimischer als in NAZI-Deutschland, und deshalb steht heute vielen ein verfolgter Demokrat in der Türkei näher als ein deutscher Rassist".

Das verstünde kein Mensch, der nicht das Bundestagsgelaber über Deniz Yücel gesehen hat denn es ist eigentlich nur Heikos Beitrag zu dieser Debatte.

Ich habe keine Ahnung wer außer Politikern und Mainstream-Presseleuten dem Yücel nahestehen will.

Besonders viele können es also nicht sein.

Ich kenne den Yücel jetzt persönlich nicht also kann ich zu ihm nur wenig sagen. Eine Skala >1=netter Kerl bis 10=blassiertes Arschloch< könnte ich definitv nicht ausfüllen.

Er sass wegen PKK-Unterstützung in der Türkei im Gefängnis. In gewissen Kreisen in Berlin hilft herumkokettieren mit PKK-Sympathie Männern Frauen nach der Party flach zu legen; in der Türkei, die seit Ende der 70gerJahre des vergangenen Jahrhunderts tausende von Toten und zahlreiche Millionen an Sachschäden durch die PKK zu erleiden hatte reagieren die Behörden auf PKK-Unterstützung etwas unwirscher. Mit Erdogan hat das rein gar nichts zu tun. Der hatte sogar versucht mit der PKK ein freidliches Auskommen zu finden, was am Fanatismus der PKK scheiterte.

Einige vermuten ohnehin, dass hinter der Yücel-Geschichte sich eine Gehimdienstaffäre verbirgt.

Der Begriff "Rassist" steht für den AfD-Abgeordneten, der von Yücel eine Entschuldigung für den mittlerweile weithin bekannten Antideutschen-Text "Super, Deutschland schafft sich ab" den jener in der taz veröffentlicht hatte, eine Entschuldigung verlangte.

Ein solches Verlangen ist kleinkrämerisch, aber es ist nicht rassistisch! Man redet sich darauf raus, es sei Satire gewesen. Das glaube ich weniger. Yücel wollte sich enfach der antideutschen taz-Leserschaft anbiedern.

Das mag man unsympathisch finden, aber die Antiddeutschen sind einer der wichtigsten Absatzmärkte der taz, insofern ist der Text  nur das Bedienen der Kunden. Nichts was in ein Parlament gehört, aber der AfD-Typ muss eben wiederum seine Kunden bedienen und wie taz-Leser sich über solche Kolumnen freuen freuen AfD-Wähler sich über solche Anträge.

 Was auch immer.

Ich hab jetzt genug über Heikos Text schwadroniert.

Er gibt weiter nichts her. Durchschnittliches Sozialdemokraten-Geschwafel, diesmal in das Wort "Heimat" projiziert.

Warum habe ich das jetzt getan?

1.) Jura hat viel mit Sprache zu tun. Und einer, der ein so geringes Sprachverständnis wie Heiko hat als Justizminister, das lässt mich bange werden. 

2.) Das weltweit einzigartige "Netzwerkdurchsetzungsgesetz". Ausgerechnet aus der Schmiede eines Mannes mit hoffnungslos oberflächlicher Sprachbildung.

Ein Gesetz, das einzig und alleine den Parteien die schon länger im Bundestag sind und den staatlich finanzierten Medien nutzt um Konkurrenz unter fadenscheinigem Vorwand aus dem Weg zu räumen. Auf gar keinen Fall will ich damit Deutschland vorwerfen, es sei autoritär: es ist eher feige, hinterlistig.

3.) Heimatministerium. Im Ernst? Was ist Euer nächster Streich – ein Ostereierministerium vorzuschlagen im Rahmen dessen sich Linke dann mit "Kritik" profilieren können, das würde Muslime beleidigen, weil die kein Ostern feiern? 

Als diese Neo-Linke Aggressionspolitik gegen die einfachen Bürger diese Landes losging, schrieb der Cardassianische Spion Elynitthria einen Artikel in dem er darstellte, er würde, da er ja den größten Teil seines Lebens selbst Linker war, angesichts der Neo-Linken sich fühlen wie einer, der in den 20ger Jahren SA-Mann war und in den 30ger Jahren feststelle musste, welche Katastrophe anzurichten er mithalf.

Elynitthria ist nicht alleine damit.

Die Neo-Linken scheinen es geschafft zu haben einen shift in die Rechts-Links-Diskussion zu bringen, der nun auch immer stärker in der Wissenschaft ankommt. Dinesh D'Souza ist seit einiger Zeit mit einer interessanten Vortragsreihe sein neues Buch promoten unterwegs, die zwar nur auf der Meta-Ebene mit meinem Bitrag hier zusammenhängt, aber diesem Beitrag einen fantastischen Abschluss gibt: