Eintrag 32: Hercule Poirot wird auf Skripal aufmerksam und zieht die rechte Augenbraue hoch

Eintrag 32: Hercule Poirot wird auf Skripal aufmerksam und zieht die rechte Augenbraue hoch

Valentina Lisitsa ist eine Pianistin aus Kiew, die in Kanada residiert und die fachlich in der für Normalsterbliche nicht erreichbaren Oberliga mitmischt.

Valentina Lisitsa verfolgt aufmerksam die Entwicklungen in Ukraine und Russland und twittert oft interessante Sachen dazu.

Und so macht sie ihre Follower aufmerksam auf ein Interview, das eine Cousine die zu den Skripals reisen wollte um ihnen in Krankheit beizustehen mit einer russischen Zeitung tätigte!

 

Der threat liest sich folgendermaßen:

Lisitsa über Skripal 1Lisitsa über Skripal 2Lisitsa über Skripal 3Lisitsa über Skripal 4

Klickt den oben eingebetteten Tweet von Frau Lisitsa an, sie hat das Interview in einer "decent Yandex robotic translation" gepostet.

Valentina Lisitsas Hinweis wirft in jedem Falle ein völlig neues Licht auf die Sache und warum so etwas in der westlichen Presse nich aufgegriffen steht fragt Frau Lisitsa völlig zu Recht!

 

Ich weiß nicht ob das ein Aprilscherz war, aber gestern hieß es ja überall in der Presse Heiko wolle "trotz des Falles Skripal einen offenen Dialog mit Russland".

Einer der ein Amt frisch antritt macht Fehler, das ist unvermeidbar.

Man gibt ihm Zeit aus Fehlern zu lernen und sich dem Amt anzupassen.

Aber was Heiko hier getan hat war kein Fehler!

Das war eine politische Positionierung!

Er spekulierte darauf an der Seite des UK gegen Russland zu schießen würde ihm entsprechende Zustimmung beim Werben um einen vorübergehenden Sitz im UN-Sicherheitsrat einbringen!

In den letzten 1 1/2 Jahren war er so dämlich gewesen sich Donald Trump gegenüeber aufzuführen wie ein linksradikaler Schnullerlutscher im Autonomenplenum.

Er kennt den Unterschied nicht zwischen was man sich als XY leisten kann und wie sich ein Regierungsmitglied hochrangigen ausländischen Plitikern gegenüber zu benehmen hat.

 Und wahrwscheinlich ist er obendrein noch zu blöd in Betracht zu ziehen, dass das Weiße Haus sich über denjenigen informiert, der das deutsche Außenministerium übernimmt.

Heiko ist handwerklich und charakertlich ungeeignet für die Leitung des Ministeriums, das für die Internationalen Beziehungen Deutschlands als Nation und Staat verantwortlich ist!

Als Justizminister kann er sich es sogar noch erlauben den Präsidenten eines anderen Landes mit flegelhaftem Dreck zu bewerfen; das Diplomatische Chor hat dann seine liebe Not die Wogen wieder zu glätten, aber solche Sachen kommen vor. Das geht nicht, wenn dieser Flegel der Chef dieses Chors ist! (Die Schreibweise Chor ist schon beabsichtigt so, damit das nach Musik und Einheit klingt und nicht nach Leiche wie Corps/Korps)

Im Gegensatz zur weitläufigen Meinung, Außenminister sei so ein gemütlicher Job mit dem man sich allseitig beliebt mchen kann ist unrichtig. Außenminister ist eines der schwersten Ämter überhaupt! Die Grundregeln eines erfolgreichen Außenministers sind: Man muss die Interessen des eigenen Landes vertreten und zugleich die Interessen aller anderen berücksichtigen, die man oft noch nicht einmal versteht. Man muss sich in den kulturellen Hintergrund seiner Gegenüber hineinvesetzen können, zugleich selbst die eigene Kultur dabei repräsentieren. Man muss politische, geschäftliche (damit meine ich geschäftliche und nicht ökonomische; wie welche Geschäfte funktionieren; auf Ökonomie kommt es für den Außenminister nicht an) und kulturelle Entwicklungen global überblicken können. Ansonsten ist es unerlässlich die eigenen außenamtliche Verträge und die internationalen Verträge und Gesetze zu kennen, zu verstehen und deren praktische Umsetzung zu  kennen.

Mit anderen Worten: ein Außenminister muss über 3 Eigenschaften verfügen: den Willen zu ernsthaftem Studium der seiner Tätigkeit zugrunde liegenden Materie, kulturelle Bildung und Feingefühl!

3 Dinge, die Heiko leider nicht eigen sind!

Aber alles nicht so schlimm wie aus Karrierismus die Beziehungen zu Russland an den Rand eines Krieges zu bringen!

Das mit Trump ist der Fehler eines dummen Jungen, der Anschluss an die üble Gang in der Schule sucht weil er sie für cool hält und somit ihrem Mobbing beitritt.

Im Falle Skripal hat er sich der quasi-Kriegserklärung gegen ein Nachbarland angeschlossen! Das ist kein Fehler, das ist charakterliche Unzulänglichkeit und Skrupellosigkeit, die Millionen von Menschen und einen ganzen Kontinent in Gefahr bringt; und so einer sollte nowhere near power sein!

 

Über Novichok ist ein Wust an widersprüchlicher und inkonsistenter Information im Netz unterwegs. Das geht von "aus herkömmlichen Chemikalien von jedermann herstellbar" bis "so kompliziert, dass nur Spezialisten in besonderen Anlagen es herstellen können".

Das Buch des Tartaren Mirzayanov erhellt auch nicht viel mehr. Als Inspiration und Fundus für Agententhriller taugt es, die Aufgabe erfüllte es ja auch, aber zur Klärung des Falles Skripal nutzt es nichts.

Wenn etwas so exotisches eingeführt wird, ist es immer ein untrügliches Zeichen, dass etwas faul ist. Es soll die Interessierten in Gefilde umtreiben worin sie irre gehen.

Was wurde tatsächlich verwendet? Keiner weiß es. 

Natürlich spricht das für Menschen mit gesundem Menschenverstand gegen die Beteiligung der Russen.

Ich las unlängst, ich weiß nicht mehr wo, von einem Geheimdienstler einen Beitrag, der sich zusammenfasst: 1. Hätten die Russen ihn umbringen wollen wäre er tot und es würde nicht den Hauch eines Hinweises nach Russland geben. 2. Gewöhnlich werden Geheimdienstaffären zwischen Geheimdiensten verhandelt. Es ist höchst suspekt wenn das plötzich auf Regierungsebene auftaucht.

Es wäre keineswegs verwunderlich, wenn der ganze Terz endet wie viele Krimis enden: "Sorry Darling, sometimes it is just about money!"

 

Heiko ist schlecht im Einschätzen!

Offensichtlich wiegt er sich in der Sicherheit, da die Öffentlich Rechtlichen und die Presse ihm auf Pfiff gehorchen, er habe Narrenfreiheit. Ihnen zu liebe hat er das NetzwerkDG als Tool geschaffen aufkeimende Konkurrenz zu den Mainstreammedien diskreditieren und kriminalisieren zu können. Neben dem, dass sie die Regierung als Futternapf brauchen schulden sie ihm was.

Wir nicht!

Heiko mag begriffen haben, dass das Außenministerium seine Karriere nicht befördet sonden jetzt schon beendet hat. Als Jumi war Heiko nur ein Ärgernis. Als Außenminister ist er eine tickende Zeitbombe!

Zeit für ihn zu gehen und jemandem Platz zu machen, der besser weiß was er zu tun hat!

 

Valentins Lisitsa: Franz Liszt – Totentanz für Klavier und Orchester; Leitung John Axelrod