Eintrag 44: The Helsinki Entertainment Industries Massacre

Eintrag 44: The Helsinki Entertainment Industries Massacre

Aus meiner Sicht hatte das Treffen zwischen Präsident Trump und Präsident Putin in Helsinki den bestmöglichen Verlauf, der unter den gegebenen Umständen erwartbar war! Natürlich wissen wir nicht und werden es niemals erfahren, was hinter den Kulissen gesprochen wurde. Trump hat das Ruder entgegen allen Widerstandes herumgerissen! Der  Dialog mit Russland ist eröffnet!

(Wer sie noch nicht gesehen hat, hier die gemeinsame Pressekonferenz deutsch übersetzt; die Übersetzung scheint aber nicht wirklich gut zu sein. So spricht Putin an der Stelle, wo er vorschlägt ein gemeinsames Gremium zu schaffen, welches den Russisch-Amerikanischen Beziehungen eine langfristig Grundlage erarbeiten soll davon, Historiker mit einzubinden, übersetzt wird das dann mit „Politologen“, was sinnentstellend ist, ebenso wird „competitor“ mit „Rivale“ übersetzt, was angesichts dessen, dass Trump Geschäftsmann ist zumindest eine Ungenauigkeit darstellt, hier wäre „Mitbewerber“ oder Konkurrent“ angemessener)

Präsident ist ein Amt. Wer es übernimmt füllt es mit dem, was er bisher war. Trump ist ein in Queens aufgewachsener Tycoon. Einer, der es aus dem handwerklichen Mittelstand in Queens zum Milliardär und an die Weltspitze geschafft hat, der hat Nerven wie Stahlseile, ist risikobereit, kampflustig, und er lässt sich nicht in die Karten schauen!

Wenn man Trump aus dieser Perspektive sieht, ist er nicht mehr unberechenbar. Aber vielleicht muss man selber so denken gelernt haben und ihn aus dieser Perspektive betrachten und einschätzen zu können!

Trifft sich Don Trump mit Wladimir Putin against all odds in Helsinki, dann liegt dem eine Kosten-Nutzen-Rechnung zugrunde. Diese hat ergeben, dass es auf Dauer für die USA nützlicher und gewinnbringender ist, mit Russland gut auszukommen. Darum hat er entschieden, dass gute Beziehungen zu Russland auf allen möglichen Ebenen ein Ziel sind, für das zu kämpfen sich lohnt! Es ist vereinfacht, zu sagen, der amerikanische Präsident sei lediglich die Marionette einer spezifischen Fraktion der Eliten. Dieser Kampf schafft ihm viele Feinde, folglich muss er sich auch Verbündete suchen. Die Arbeiter und Arbeitslosen aus Queens und anderer Regionen der USA würden als Verbündete nicht reichen. Er braucht Partner aus obersten Kreisen, sonst wird er schnell mal Opfer eines Autounfalls oder so. So ist die Welt eingerichtet und es ist egal was man als Einzelner davon hält.

Es gibt noch eine zweite Sache, die Trump vor einem Autounfall bewahrt: seine besondere Affinität zu Israel! Die ist nämlich nicht das gewöhnliche Geschäft, welches Washington allgemein mit Israel pflegt, sie ist persönlich; so persönlich, dass sie mit langjährigen freundschaftlichen Banden zwischen ihm und seiner Familie und Bibi Netanjahu und dessen Familie geknüpft ist! So erklärt sich denn auch die sehr geschäftsuntüchtige Haltung Trumps zum Iran. 

Helsinki wurde was Helsinki werden sollte: Im Verhältnis zwischen den USA und der Russischen Föderation wurde ein neues Kapitel begonnen!

Ich erinnere mich nur vage, aber ich erinnere mich! Und freilich hatte ich keine Möglichkeiten mir ein eigenes Urteil zu machen! Aber es gab die Leute, welche die Unterzeichnung der Schlussakte von Helsinki 1975 als Unterwerfung des Westens unter kommunistisches Diktat schmähten!

Ford und Brezhnev in Helsinki 1975
Gerald Ford und Leonid Brezhnev in Helsinki 1975

Mein Blut ist böhmisch. Ich erinnere mich darum besonders gut, weil viele Vertriebene in dieser Vereinbarung den endgültigen Verlust der Heimat witterten. Der Traum von der Rückkehr war noch lebendig damals.

Aber welchen Verlust können die anmelden, die heute Donald Trump als Verräter beschimpfen?

Hollywood goes gaga

Ich zitiere stellvertretend für einen großen Teil der Film- und Fernsehindustrie Schönheitskönigin und Marktschreier der amerikanischen Linken Michael Moore, der offen zum Putsch aufruft:

Und schon fällt mir eine andere Erinnerung an Helsinki 1975 ein. Ich erlebte junge langhaarige Männer und Mädchen in luftigen indischen Kleidern in einer danzing-in-the-streets-Stimmung! Sie waren die damalige Linke! Ich verstand das damals noch nicht aber später wurde mir das klar: alte weiße Männer in grauen Anzügen unterzeichneten ein Dokument welches nichts geringeres war als der Anfang vom Ende des kalten Krieges!

Ich war einer, der sich nur wenige Jahre später gegen sein Blut und für diese jungen langhaarigen Männer und Mädchen in luftigen indischen Kleidern entschied – die Haartrachten und Klamotten waren inzwischen andere geworden – und ich tat es, weil es einfach das richtige gewesen ist, was es zu tun gab!

Und heute ist es die Linke, die sich mit dem Mordbrenner, Terrorismusorganisierer und Mafioso John McCain zusammentut und diesen auch noch rechts überholt gegen ein Gipfeltreffen, das zweifellos von keiner geringeren Bedeutung war als das von 1975?!

Entscheidungs-Messlatten nach Helsinki

Ich hbe es schon öfter gesagt und es wird immer substantieller: there is no left and right – oups – left!  Rechts, links, das sind nur Worte mit denen Wölfe Schafe um sich versammeln. Heute entscheidet sich alles an den jeweiligen Einzelfragen zwischen Richtig oder Falsch!

Aber es ist noch mehr!

Schaut Euch jetzt alle genau an, in den Nachrichten-Medien, der Politik, den Entertainment Industries, denn niemals konnte man die Wölfe besser zuordnen!

Was auch immer man für oder gegen den Wild One aus Queens vortragen mag: gab G.Bush zu Clinton und Clinton zu G.D.Bush und G:D:Bush zu Obama die Wiederkehr des ewig gleichen weiter: nichts in der hohen Politik und Entertainment wird nach Trump noch so sein wie vorher!