Eintrag 51: Der Kandidat

Eintrag 51: Der Kandidat

Ich wäre nie auf die Idee gekommen, ich würde in diesem Leben mal einen Mann wie Brett Kavanaugh verteidigen!

Kavanaugh ist ein extremer Vertreter des „american exceptionalism“ und er wurde von George W. Bush angeheuert am „Patriot Act“ mitzuarbeiten. Das ist die nach 9/11 installierte Gesetzgebung, welche dem Staat jede Handhabe gegen jeden Bürger ermöglicht, der unter Terrorverdacht gerät. Da Kavanaugh den Ruf geniest, ein Kenner seiner Materie zu sein, wie in der Juristerei jede Generation nur 2 bis 3 hervorbringt, kann man davon ausgehen, dass er nicht einfach nur eingeladen war ein paar Vorschläge zu machen.

Es gibt also eine große Fläche ihn politisch anzugreifen. Warum tun die Demokraten nicht das? Ich erinnere daran, dass Obama im Wahlkampf versprochen hatte, den „Patriot Act“ außer Kraft zu setzen, ihn in seiner Amtszeit dann aber sogar erweitert hat!

Politisch haben die Demokraten mit Kavanaugh also nur ein Problem: er ist Abtreibungsgegner! Die persönliche Meinung in einer Einzelfrage reicht aber nicht als Argument um die Berufung eines Richters in den Supreme Court, das Verfassungsgericht, abzulehnen!

Meiner Einschätzung nach geht es überhaupt nicht um den Richter Kavanaugh! Es geht nicht um Frau Dr. Christine Blasey-Ford. Es geht um die Lahmlegung Präsident Trumps durch die Erzeugung von Terror! Wer wäre denn noch so selbstzerstörerisch, sich für ein Amt zur Verfügung zu stellen, wenn er mit einer solchen Kampagne gegen sich rechnen muss?

3 „Opfer“ wurden benannt. Fangen wir von hinten an!

Von der Dritten, eine Julie Swetnick, welche von Michael Avenatti aus dem Hut gezaubert wurde, hatte man keine Backgroudcheck gemacht.

Avenatti versucht sich als Präsidentschaftskandidat für die Demokraten zu profilieren. Er ist der Anwalt, der die „Stormy-Daniels-Affäre“ durchgezogen hat und den Stempel „creepy porn-lawyer“ (gruseliger Porno-Anwalt) abbekommen.

Julie Swetnick wurde im Vorfeld weitgehend demontiert.

Sie wurde aus einer Firma gefeuert, da sie 2 Männer bezichtigt hatte, sie sexuell bedrängt zu haben, eine interne Untersuchung ergab aber, dass sie sich den beiden anzüglich zu nähern versucht hatte und abgeblitzt war.

Nachdem ein Exfreund mit ihr Schluss gemacht hatte bedrohte sie diesen damit, seinem Kind etwas anzutun, wenn er nicht zu ihr zurück käme. Der zeigte sie daraufhin natürlich an.

Beide Fälle sind aktenkundig!

Was sowohl an Frau Swetnick als auch an Frau Ford auffällt ist, dass beide Verbindungen zur CIA haben! Teile der CIA wiederum agierten in den letzten 2 Jahren, sowohl während des Wahlkampfes als auch seit seinem Wahlsieg mit den Demokraten gegen Trump! Obamas von Trump gefeuerter CIA-Boss John Brennan tingelt ständig durch die Medien mit Versuchen Trump etwas anzuhängen! Dass Trump ihn gefeuert hat bedeutet nicht, dass er keinen Einfluss in der Agency mehr hat.

The second accuser, Deborah Ramirez, wartete mit einer Geschichte auf, die zwar sehr unappetitlich, aber doch eher zu ihrem Nachteil ist!

Sie trieb sich nach ihren Angaben als 20-jährige auf einer Saufparty reicher, minderjähriger Schuljungs herum. Kavanaugh soll da sein Glied zur Schau gestellt haben. Ihre Geschichte klingt glaubwürdig, wurde auch von anderen bestätigt, was nicht bestätigt wurde war Kavanaughs Rolle in dem ganzen! In der Tat ist von einem Dildo, der ihr vorgehalten wurde die Rede. Geschichten von reichen minderjährigen Amerikanern, sich derart daneben zu benehmen tauchen ständig auf und kommen in vielen Hollywood-Movies vor. Das war sicher unangenehm für sie, aber die Frage ist doch eher: was hat eine 20-jährige auf einem Besäufnis Minderjähriger zu suchen? Eine 20-jährige Studentin kann bereits eingesetzt werden, die minderjährigen Schüler von Saufen abzuhalten, schließlich ist in Connecticut Alkoholkonsum unter 18 verboten, sie aber hatte mit gesoffen!

Immerhin ist sie die einzige, von der keine CIA-Verbindung bekannt wurde, jedenfalls bisher!

Nun Frau Blasey-Ford! Frau Ford ist die einzige, die vor die Senatsanhörung geladen wurde.

Frau Ford ist selbst Psychologin. Nachgewiesenermaßen hatte sie an Mind-Control-Programmen der CIA am Neuro-Psychiatric Institute der Princeton-Universität mitgearbeitet. Diese Programme reichen von Experimenten mit LSD bis zu Dingen, wie sie in den Manchurian-Candidate-Filmen dargestellt werden und weiß der Geier was noch alles, es gibt umfangreiche Literatur darüber, vieles ist classified, unterliegt also der Geheimhaltung um der Nationalen Sicherheit willen.

Wie Frau Ford beteiligt war ist nicht öffentlich bekannt.

Bekannt ist aber, dass Frau Ford selbst seit Jahren mit Psychopharmaka behandelt wird und unter schweren psychischen Problemen leidet.

Das macht sie nicht unglaubwürdig, aber man sollte im Auge haben: Menschen in dieser Situation sind auch sehr leicht manipulierbar!

Und die  Situation ist die, dass es nicht um Frau Ford in der Anhörung geht, sondern darum, Frau Ford als Mittel zur Erzeugung einer politischen Situation einzusetzen!

Die als Gutachterin berufene Staatsanwältin Rachel Michell ist eine landesweit hoch angesehene Expertin in Fällen von sexuellem Missbrauch. Sie ist Staatsanwältin seit 1993 und seit 2003 Leiterin des Staatsanwaltlichen Büros für Sexuellen Missbrauch des Bundesstaates Arizona. Das bedeutet, sie verbringt ihr gesamtes Leben damit, solche Fälle zu untersuchen und zur Anklage zu bringen!

In ihrem Gutachten kam sie zu dem Schluss, dass das im Falle Ford-Kavanaugh vorgetragene nicht zur Erhebung einer Anklage ausreichen würde!

Das Gutachten kann hier eingesehen werden:

https://kyrillow.net/wp-content/uploads/2018/10/389821761-Mitchell-Memo.pdf

Vor die Türen des Senatsaales werden Frauen, die sicherlich schlimmes erlebt haben, mit Bussen an gekarrt um gegen Kavanaugh zu protestieren und auf die Senatoren Druck auszuüben. Als „Einsatzleiterin“ fungiert die ehemalige Schauspielerin Alyssa Milano,  die im zweistelligen Millionenbereich verschuldet ist und in den letzten Jahren öfter auffiel, so ziemlich alles zu tun, was ihr von den Demokraten aufgetragen wird. Ein besonderer Tiefpunkt war ihre Beteiligung an einem Werbevideo für eine amerikanische Invasion in Syrien!

Für mich als außenstehender Beobachter stellt sich die Frage: wie weit sind die Demokraten noch bereit zu gehen, um die Trump-Präsidentschaft zu sabotieren?

Korrektur: es war nicht das Institut in Princeton sondern in Stanford!