Eintrag 70: Die Stunde der Heuchler

Eintrag 70: Die Stunde der Heuchler

I

Dass der „Architekt“ der Agenda 2010 Frank Walter Steinmeier nicht eben zu den hellsten Sternen am Firmament zählt, denke ich, kann spätestens seit seinem Kiew-Trip im Februar 2014 als allgemein bekannt vorausgesetzt werden. Damals war Frank Walter Steinmeier als Außenminister aufgebrochen mannhaft die Maidan-Krise zu regeln, sichtlich ausschließlich informiert aus Julian Röpckes BILD-Welt-Sicht.

Pravy Sektor
Pravy Sektor Ukraine 2014

Das, obwohl er während des letzten Irak-Krieges Schröders Geheimdienst-Koordinator war, somit im Geheimen Deutschland am Irakkrieg beteiligte, das offiziell laut Kanzler Schröder gar nicht beteiligt sein hätte dürfen, folglich gute Kontakte in die Geheimdienste haben müsste. Konjunktiv, tatsächlich gebar er sich täppisch wie ein Trottel, der auf die eigene Propaganda reingefallen ist, konnte dann doch gemeinsam mit seinem französischen und polnischen Kollegen einen Vertrag mit der ukrainischen Regierung und deren Opposition aushandeln, der abends um 20:00h etwa unterzeichnet wurde und bis etwa 22:00h Bestand hatte. Dann nämlich hatte diese Opposition Frank Walter Steinmeier den nacktem Hintern in das Gesicht gehalten und gepupst und die Regierung entgegen der vertraglichen Verpflichtungen gewaltsam weg geputscht.

Mit dieser Opposition kamen bekanntlich auch sehr radikale NAZI-Typen und Frauen in der Ukraine an die Macht. Das wiederum wurde von vielen Deutschen heftig kritisiert.

Frank Walter Steinmeier reagierte schon damals so, dass man ihn glatt für verlogen halten konnte.

Steinmeier schreit Kritiker am Alex nieder

Es gehört zur Art von Politikern wie Frank Walter Steinmeier, den Dummkopf zu mimen, den Naivling, der moralisch rein ist und nicht versteht wie ihm geschieht. Sein aktueller Nachfolger im Amt, Heiko Maas, hat dies mit ihm gemein. Man möchte fast glauben, die SPD schule ihre Außenminister absichtlich darauf.

II

Was uns zum eigentlichen Thema dieses Artikels führt.

Frank Walter Steinmeier im Sommerinterview des ZDF am gestrigen Sonntag Abend und Heiko Maas fleißig auf Twitter äußern sich zu Sea Watch 3, Carola Rackete und Lampedusa, ganz als wären sie die Unschuld vom Land, die überrascht von der Unmenschlichkeit, wie Rom sie an den Tag legte, das kleine Mädchen in Schutz nehmen müssen. „Wer Leben rettet kann kein Verbrecher sein“, erhebt Frank Walter Steinmeier den Zeigefinger. Seenotrettung sei kein Verbrechen mahnt er an wie aus einer Kehle mit Heiko.

Soweit sein Amt, ich bitte nun besonders die Version auf seinem persönlichen Twitter-Account zu beachten:

Beide stellen sich absichtlich blöd. Beide wissen wohl ganz gut, dass niemand wegen sogenannter „Seenotrettung“ festgenommen wurde, sondern wegen des gewaltsamen und leben-gefährdenden Vorgehens der Sea Watch 3 im Hafen von Lampedusa. Wenn Heiko in Rom etwas deutlich machen will, dann kann er damit keine Hermannsschlacht gewinnen, er macht sich lächerlich. Rom ist nicht Kiew. Dort kann ein deutscher Außenminister nicht einfach eingeschneit kommen und Ergebnisse von Justizverfahren einfordern! Eine Schande vor allem auch, weil Heiko als ehemaliger Justizminister eigentlich wissen müsste, dass es in Italien Gewaltenteilung gibt und die Justiz von der Politik unabhängig ist und sein muss! Berlin hat zuletzt unter der Regierung Hitlers Ergebnisse für Gerichtsverfahren in Rom geordert. Wenn der Sozialdemokrat Heiko nicht weiß, in wessen Fußstapfen er da tritt, in Rom erinnert man sich daran noch.

III

Die Hergänge im Hafen von Lampedusa, welche zu der Verhaftung der Carola Rackete geführt haben und die Gegenstand des Gerichtsverfahrens sein werden, habe ich im letzten Artikel beleuchtet.

Heute soll es um die Vorgeschichte gehen. Die hat es in sich und sie bestätigt meine These, dass es sich um einen von Berlin aus koordinierten Angriff auf die Republik Italien handelt!

Ich erzähle kurz ohne Details wie die Vorgeschichte italienischen und schweizerischen Zeitungen entnommen werden kann.

Vor etwa 2 Wochen begehrte die Sea Watch 3 Einfahrt in den Hafen von Lampedusa, um etwa 53 „Flüchtlinge“ (die Zahlen schwanken), die sie aus dem Mittelmeer vor der libyschen Küste eingesammelt haben, abzuladen.

Die Zufahrt wurde allerdings verweigert.

Die italienische Küstenwache übernahm etwa 13 kranke „Geflüchtete“ wie man heute sagt, brachte diese an Land und versorgte die Sea Watch 3 mit Nahrungsmitteln und Medikamenten.

Carola Rackete bestand darauf, alle „Geflüchteten“ in Italien an Land zu bringen. Das italienische Innenministerium wurde informiert. Aus dem allerdings war zu erfahren, dass Italien derzeit nicht die Kapazitäten habe noch weitere „Geflüchtete“ aufzunehmen. Man kümmere sich aber darum, Aufnahme in anderen EU-Staaten zu suchen. Sobald das italienische Innenministerium verbindliche Zusagen habe, könne die Sea Watch 3 anlegen, man würde dann die „Geflüchteten“ in den Aufnahmestaat bringen.

Italien fragte nun in allen EU-Staaten nach. Italien fragte auch in der BRD, in Berlin nach.

NIEMAND, AUCH BERLIN NICHT, wollte zusagen, die „Geflüchteten“ von der Sea Watch 3 aufzunehmen!

IV

Inzwischen schaltete Tunesien sich ein, bot an, dass die Sea Watch 3 die „Geflüchteten“ in einen tunesischen Hafen bringen solle, man würde sich ihrer annehmen. Wem jetzt genau Tunesien nicht gut genug war, das wissen wir nicht. Wir wissen, dass Carola Rackete das Angebot zurückwies.

Statt dessen verklagte Carola Rackete Italien vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte mit dem Ziel, dass dieser Italien zwinge, ihre „Gäste“ aufzunehmen.

Das Gericht allerdings entschied zu Gunsten Italiens, da keine unmittelbare Gefährdung der „Geflüchteten“ festgestellt werden konnte.

Die Sea Watch 3 kreiste weitere Tage vor Lampedusa. Das italienische Innenministerium erhielt weiterhin von keinem EU-Staat die begehrte verbindliche Zusage, auch nicht aus Berlin.

Am letzten Wochenende denn entschied die niedersächsische Carola Rackete sich gewaltsam Zufahrt in den Hafen zu verschaffen. Bei der Gelegenheit hätte sie neben dem Boot der Küstenwache, das sie gerammt hat, fast noch ein weiteres Boot, das am Dock ankerte, zerquetscht.

V

Nun frage ich: ist der italienische Innenminister Matteo Salvini hier der böse, der seinen Zusagen nachgekommen ist und sich bemüht hat, in anderen Europäischen Staaten Aufnahme für die „Geflüchteten“ zu suchen?

Italien befindet sich in einer Wirtschaftskrise. Nach dem Dublin-Abkommen muss der Staat, auf dessen Territorium die „Geflüchteten“ die EU betreten die Geflüchteten aufnehmen. Sprich: es kommen sowieso nur Spanien, Griechenland, Frankreich und Italien in Frage. Deutschland, das hauptsächlich die Massenmigration pusht, ist da fein raus!

Gleichzeitig ist die Sea Watch 3 ein deutsches Projekt. Berlin, und damit Heiko Maas und Frank Walter Steinmeier, war von Anfang an in alles eingeweiht. Die deutschen Ministerien konnten jede Einzelheit in der Causa beobachten. Sie hätten helfen können. Das haben sie nicht getan! Aus was heraus maßen Steinmeier und Maas sich jetzt ihre Position als Moralprediger an? Aus was heraus erlaubt Steinmeier sich Sprüche zu klopfen wie “ «Italien ist nicht irgendein Staat. Italien ist inmitten der Europäischen Union, ist Gründungsstaat der Europäischen Union. Und deshalb dürfen wir von einem Land wie Italien erwarten, dass man mit einem solchen Fall anders umgeht».

Dieser sozialdemokratische Oberpriester hätte 2 Wochen Zeit gehabt, für die „Gäste“ der Tochter des Waffen-Ingenieurs Ekkehart Rackete Carola Rackete eine Bleibe zu finden.

„Meine Tochter ist zielstrebig und analytisch. Ich hätte sie sehr gern als Offizier in meiner Raketenforschungsabteilung bei der Bundeswehr gehabt“, so der Oberstleutnant a.D.“ weiß der Fokus den Herrn Papa zu zitieren.

Da scheint mir doch unversehens ein direkter Hinweis zu erklingen, wie diese Frau dazu kam, eine kriegerische Aktion gegen die Republik Italien auszuführen. Denn als Tochter eines Offiziers, auf die Papa scheinbar stolz wie Oskar ist, weiß sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, dass es allgemein und seit Jahrhunderten als kriegerischer Akt gilt, sich gewaltsam Zufahrt in einen Hafen zu verschaffen. Es verdichtet sich der Verdacht immer mehr, dass sie bewusst und absichtlich einen Eklat mit der Republik Italien provozieren wollte.

Frank Walter Steinmeier… nun ja, keine Leuchte am Firmament. Der weiß das wahrscheinlich wirklich nicht und hat sich auch nicht erkundigt. Das entnehme ich seinem hilflosen Gestammel über die italienischen Gesetze. Dennoch war er nehme ich an eingeweiht. Ich glaube nicht, dass Rackete, Steinmeier und Maas Drahtzieher sind. Sie spielen ihre Rollen in dem Stück und wer Regie führt wissen wir nicht. Das sind Namen, die nicht in Zeitungen stehen.

Es erstaunt mich immer wieder, wie falsch und feige diese Personen sind!

Maas und Steinmeier schaffen es tatsächlich in ihrer Medienarbeit es so darzustellen, als seien sie überrascht, als habe Matteo Salvini eine menschenverachtende Haltung und würde die armen „Geflüchteten“ im Meer ersaufen lassen wollen und würde „Seenotrettung kriminalisieren“.

Dabei sind alle beide, Maas und Steinmeier, von Anfang an einbezogen und informiert gewesen! Was ein weiteres Indiz ist, dass die gesamte Aktion von vorne herein als Angriff auf Italien angelegt war. Wäre es um Seenotrettung gegangen, so hätte man dankend das Angebot Tunesiens angenommen! Erstens hätte es die prekäre Situation beendet und zweitens wären die „Geflüchteten“ alleine schon von Kultur und Sprache her in Tunesien leicht integrierbar. Aber es hat eben mit Seenotrettung rein gar nichts zu tun! Sondern auch die „Geflüchteten“ sind nur Spielfiguren in einem Machtkampf! Eine Trumpfkarte, die Berlin ausspielt um Rom in die Defensive zu drängen.

Nein, nein, nein, nicht Matteo Salvini ist hier der böse. Der hat nichts anderes getan als das, was von Amts wegen seine Aufgabe ist.

Es sind mal wieder diejenigen, die sich als Gutmenschen inszenieren, von denen der Geruch des Üblen ausgeht.

Und warum? Nun, auch das pfeifen die Spatzen vom Dach: Italien seilt sich vom Brüsseler Diktat ab; Italien wehrt sich gegen Berlins fiskalische Oberherrschaft.